Samstag, 10. September 2016

Von Istanbul aus fliegen wir nach Dalaman.

Es ist jetzt 2 Tage her, dass wir morgens von Icerenköy zum Flughafen Sabiha Gökcen gefahren sind, um nach Dalaman zu fliegen. Der viele Verkehr, der um 10 Uhr früh herrschte, war ungewöhnlich. Wie auf dem Weg in die Stadt brauchten wir auch dieses Mal auf dem Weg raus aus der Stadt 45 Minuten mit dem Taxi. Die Fahrt kostete allerdings nur 70 TRL. Keine Ahnung, wie die unterschiedlichen Preise zustande kommen ...

Wir haben ein günstiges Return-Ticket bei Pegasus Airlines buchen können: Für 2 Personen kostet uns der Flug hin und zurück inklusive jeweils 15 kg Freigepäck nur 132 Euro. Ein richtiges Schnäppchen!

Nach der Landung herrschte zunächst etwas Verwirrung, denn unser Mietwagen-Anbieter, Master Car Rental, unterhält keinen Schalter am Flughafen. Als wir aus dem Flughafengebäude herauskamen, wurden wir auf dem Parkplatz von einem Herrn in Empfang genommen, der ein Schild "Master Car Rental" hochhielt. Er fuhr uns zunächst zu einer Tankstelle in Dalaman (ca. 8 km vom Flughafen entfernt), damit wir das Auto volltanken konnten. Wie sich herausstellte, saßen wir bereits in dem von uns gemieteten Wagen und fuhren in die "Innenstadt", um dort unseren Fahrer im Büro der Autovermietung abzusetzen und die Formalitäten zu erledigen. Und tanken mussten wir, weil es in der Türkei üblich ist, ein Mietfahrzeug leer in Empfang zu nehmen und leer zurück zu geben.

Zwischenzeitlich hatte unser Freund, der seit 2 Jahren in Dalaman lebt, schon mehrmals bei uns angerufen, denn wir waren in dem Hotel Therme Maris verabredet und es dauerte halt alles länger als gedacht. (Übrigens hatten wir uns in Istanbul eine türkische SIM-Karte besorgt, bei einer Aufenthaltsdauer von einem Monat ist es bequemer so. Das ist ganz einfach: In jedem Telefon-Shop gibt es Prepaid-Karten zu kaufen, man benötigt lediglich ein Ausweisdokument.)


Schließlich kamen wir dort an. Mit viel "Hallo" und Umarmungen begrüßten wir uns gegenseitig und unser Freund stellte uns auch gleich den Besitzer der Hotelanlage vor, Ertas Bey. 

Wir bekamen eine Erfrischung serviert, dann ging es los in Richtung des von uns gebuchten Hotels, dem Romantik Villa Dalla. Hier werden wir die nächsten 2 Wochen in einem kleinen Bungalow verbringen! Unser Freund bestand darauf, uns dort persönlich abzuliefern, denn das Boutique Hotel liegt etwas versteckt. Unterwegs noch ein kurzer Stopp bei Migros, um ein paar Vorräte einzukaufen, dann checkten wir so gegen 16 Uhr ein.

Abendessen gab es an diesem Tag in der Therme Maris. Ein anderer Freund von uns, Atilla Kaban, ein Pianist, ist zufälligerweise auch auf Urlaub in Dalaman und er hatte am Abend einen Auftritt dort. Den wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.


Zusammen mit einem Freund aus Marmaris sorgte Atilla dann dafür, dass es ein wirklich unterhaltsamer Abend wurde. Nur leider steckte uns die Müdigkeit in den Knochen, deshalb verabschiedeten wir uns schon relativ früh, um uns endlich mal auszuschlafen.




Freitag, 9. September 2016

Kebap am Meter

Am letzten Abend in Istanbul, dem 7. September, gingen wir zum Abendessen in ein spezielles Restaurant: ins Atasehir Hasan Kolcuoglu.


Speziell ist dort, dass das Kebap tatsächlich am laufenden Meter serviert wird.

Das Adana Kebap versteckt sich unter dem Hühnchen und dem Lamm.

Dumm ist nur, dass nach all den vielen Vorspeisen *, die wir zuvor mit verführerisch duftendem, ofenwarmem Fladenbrot aufgetischt bekommen hatten, eigentlich kein Platz mehr war, um noch ein Hauptgericht zu essen.

Für 70 YTL pro Person wirklich nicht teuer! Aber extrem lecker!!!




* 3 verschiedenen Salate (Rucola, Hirtensalat, grüner Salat), Cig Köfte, Cacik, Ezme, Humus, Auberginen, Icli Köfte, Dolma, Börek, Mini-Pide, Käse, dicke Bohnen, ich glaube, ein paar habe ich noch vergessen ...


Mittwoch, 7. September 2016

Wieder in Istanbul

Gestern flogen wir mit Turkish Airlines von Frankfurt nach Istanbul, Sabiha Gökçen Flughafen. Der Flug verlief problemlos, allerdings standen wir in Frankfurt eine halbe Stunde am Gate, bevor es losging, weil laut Durchsage des Piloten die Anzahl der Maschinen, die gleichzeitig eine Landeerlaubnis auf dem Sabiha Gökcen Flughafen bekommen, eingeschränkt wurde.

Es gab übrigens keinen Duty-Free-Verkauf an Bord. 

Das Taxi vom Flughafen nach Icerenköy kostete inklusive Maut knapp 80 YTL. Da sehr viel Verkehr herrschte, brauchten wir 45 Minuten für die Fahrt. Wir stellten nur unsere Koffer ab und gingen gleich zum Abendessen in den nächsten Döner-Laden.


Da sich dieser in unmittelbarer Nähe einer Moschee befindet, wurde wie üblich kein Alkohol serviert. Auf dem Rückweg kauften wir für Chang in dem Bakkal (Mini-Markt) neben unserer Unterkunft zwei Flaschen Efes-Bier, damit war der Abend gerettet :-)


Da die letzten Tage in Deutschland ziemlich anstrengend gewesen waren, dauerte der Abend dann auch nicht allzu lange.

Jetzt aber will ich erst einmal im Bakkal ein frisches Brot holen, Zeit fürs Frühstück.

Es ist gut, wieder unterwegs zu sein!




Samstag, 3. September 2016

Deutsch-China-Imbiss in Meckenheim

Gestern war ein langer Tag! Wir mussten erst von Saarbrücken aus nach Siegen, weil wir dort um die Mittagszeit einen Termin hatten. Anschließend fuhren wir nach Bonn, um vor unserer Abreise (es geht am kommenden Dienstag los!!!) noch ein paar Sachen bei Freunden zu deponieren. Wir kamen am Nachmittag an und natürlich nutzten wir die Gelegenheit für ein Schwätzchen! Und da einer dieser Freunde spanische Wurzeln hat, gab es einen leckeren Imbiss bestehend aus Brot, dem leckersten Iberica-Schinken, den ich je gegessen habe, Salami und und und ...


Bevor wir uns dann abends auf den Rückweg nach Saarbrücken machten, beschlossen wir, unseren diesjährigen Deutschland-Aufenthalt zu einer runden Sache zu machen, indem wir zum Abschluss in Meckenheim am Deutsch-China-Imbiss haltmachten, um dort eine Kleinigkeit zu essen. Alte Gewohnheiten aufleben lassen, das gehört bei uns mit zu einem Deutschland-Aufenthalt. Und solange wir in Meckenheim wohnten, war der Deutsch-China-Imbiss in Meckenheim-Merl einer unserer Lieblingsanlaufstellen, wenn wir keine Lust hatten zu kochen. Das Essen ist lecker, die Portionen riesig, die Qualität ist in den letzten 20 Jahren konstant gut geblieben und die Mitarbeiter, die uns natürlich wiedererkannten, sind freundlich und aufmerksam.

So, damit ist auch der letzte Punkt auf unserer To-Do-Liste für den jährlichen Deutschland-Aufenthalt abgehakt und so können wir am Dienstag beruhigt abreisen.

PS: Auf meinem Glückskeks, den ich beim Bezahlen mit den Worten "Dann bis nächstes Jahr!" geschenkt bekam, stand: "Unvergessliche Augenblicke werden deine Reise verschönern." Na dann!






Samstag, 27. August 2016

Wir haben Appetit auf thailändisches Essen.

Wir wollten aber nicht selber kochen - dafür waren wir bei der Hitze zu faul. Meine Cousine hatte uns ein Restaurant in Püttlingen empfohlen: Das Bangkok-Peking. Der Name rief ein paar Zweifel wach, aber wir wollten es ausprobieren. Und meine Cousine und ihr Mann wollten uns begleiten.


Gleich beim Eintreten schmetterte ich fröhlich: "Sawadee kha!" (Guten Tag!) Aber der Kellner / Besitzer meinte, er spreche kein Thai.

Die Tom Jam Gung (sauer-scharfe Suppe mit Krabben) vorweg hatte zwar einen thailändischen Namen, aber das war auch schon alles, was sie mit dem Original gemeinsam hatte.

Deshalb gingen wir auf Nummer Sicher und bestellten uns als Hauptgericht etwas chinesisches.

Keine Frage: Das Essen im Bangkok-Peking ist lecker, aber halt nicht thailändisch ...




Montag, 22. August 2016

Noch ein Abstecher nach Nordrheinwestfalen

Wir zählen schon die Tage bis zu unserer Abreise aus Deutschland. Aber da unser letzter Besuch im Rheinland nicht ausgereicht hatte, um alle unsere Freunde zu sehen, waren wir vergangene Woche wieder im Raum Bonn - Köln - Düsseldorf - Essen unterwegs.


Wir stellten fest, dass gerade bei unseren jüngeren, weiblichen Freunden eine wahrscheinlich ansteckende Krankheit kursiert: Schwangerschaft! Ein Baby war schon geboren und wurde uns vorgestellt. So süß! Mal schauen, wie es bei unserem nächsten Besuch zugeht, wenn die kleinen Spielkameraden da sind :-)

Aber eigentlich war es eine kulinarische Reise bei traumhaftem Sommerwetter: Es gab leckeres Eis im La Dolce Vita am Bonner Markt, phantastische Steaks im El Tarascon, die beste Lammhaxe in der Bodega 2, Cevapcici im Blumenhof, ein Super-Frühstück im Café Spitz, selbstgebackene Apfeltarts, ... Ich kriege schon wieder Hunger, während ich hier schreibe :-)

Es blieb auch Zeit zum Shoppen, denn in der Türkei werden wir eine Hochzeit besuchen und eine Verlobung feiern und dafür fehlte uns die passende Garderobe.

Zurück im Saarland - das Wetter ist wieder schlecht, aber das wird sich ja in gut 2 Wochen ändern, denn September in der Südtürkei, da ist Sonnenschein garantiert.




Sonntag, 14. August 2016

Nicht nur eine buddhistische Zeremonie - gleich zwei!

Gestern war es soweit: Die buddhistische Zeremonie, die den erfolgreichen Verlauf der Geschäfte im neu eröffneten Massagestudio "Thong Siam" in Riegelsberg begünstigen soll, fand statt.

Die Besitzerinnen, Onn und Mii, hatten uns zur Teilnahme eingeladen, als wir uns bei ihnen eine Massage gönnten, weil sie sich so darüber freuten, dass wir uns mit ihnen auf thailändisch unterhielten.

Sie hierzu mein früheres Posting.

Um 10 Uhr morgens ging es los. Es waren viele Thais aus der Umgebung von Riegelsberg angereist, um ebenfalls bei der Zeremonie anwesend zu sein.

Der Abt des buddhistischen Tempels in Ludwigshafen,
Phra Montri Egkaphol, leitete die Zeremonien.

Nach den langen Gebeten, die nicht nur mir in die Beine gingen, schlug der Abt - ganz der lebensbejahende, fröhliche buddhistische Priester - erst einmal eine Runde Gymnastik vor, um Beine und Rücken zu entspannen. Er turnte vor, wir machten nach.

Danach wurde aufgetischt: Tam Bun heißt es, wenn man den Mönchen Speisen offeriert.

Der Nachtisch (diverse thailändische Süßspeisen und Obst)
fehlt auf diesem Foto noch.
Die Reste wurden wie üblich von den Teilnehmern der Zeremonie verspeist.

Dann ging es weiter. Der Abt trug auf den Fensterscheiben des Thong Siam glücksbringende Symbole auf, ein paar Stücke Blattgold gehören auch dazu.


Es gab auch noch einen außerplanmäßigen Programmpunkt: an der Zeremonie zur Geschäftseröffnung nahmen zwei junge Männer teil, die am gleichen Tag noch für einige Zeit ins Kloster gehen sollten. Jack ist der Sohn einer Thai und eines Deutschen und Lucky ist sein bester Freund und wollte diese Erfahrung mit ihm teilen.

Als Vorbereitung auf die Zeit im Kloster mussten erst einmal alle Kopfhaare (inklusive der Augenbrauen) geschoren werden.


Hier das Video zu dieser Aktion (von der facebook Seite des Tempels).



In Thailand gehen die Söhne i.d.R. für drei Monate ins Kloster, in Deutschland sind es im Fall von Jack und Lucky nur drei Tage.

Danach wurde wieder gebetet, wobei eine mit Blattgold verzierte Kerze abgebrannt wurde.


Anschließend segnete der Abt alle Anwesenden und die Geschäftsräume mit geweihtem Wasser.


Dann war es Zeit für ein Gruppenfoto:


Es war eine sehr schöne, fröhliche Zeremonie. Danke, dass wir dabei sein durften. Ich wünsche Onn und Mii viel Erfolg mit ihrem Geschäft!