In Saarbrücken geboren, in Marburg studiert, lange Jahre im Köln-Bonner Raum gelebt. Das war früher. Und heute? Städtereisen, Urlaubsreisen, Wellness, Besuch bei der Familie und Freunden - Europa ist für mich ein Ziel für viele Gelegenheiten. / City tours, holidays, wellness, visiting family and friends - nowadays I travel to and in Europe for many reasons.

Donnerstag, 17. August 2017

Bald geht es nach Hause!

Das Heimweh hat demnächst ein Ende: Wir haben unseren Rückflug nach Bangkok gebucht!

Am 7. September läuft unser Zeitwohn-Mietvertrag in Königswinter aus, dann werden wir noch drei Tage in Riegelsberg bei meiner Mutter verbringen und am 10. September fliegen wir nach Thailand.

Gestern habe ich schon die ersten Geschenke für unsere thailändischen Freunde besorgt. Wir waren in Bad Godesberg unterwegs und ich machte einen Einkaufsbummel.

Es gibt Bildkalender mit dem Thema "Deutschland", T-Shirts, Schreibgeräte (für die schulpflichtigen Kinder unserer Freunde), Haarschmuck, Kühlschrankmagnete, ...


Wir werden allerdings nicht lange in Bangkok bleiben, denn in Thailand herrscht ja noch Regenzeit. Vielmehr fliegen wir von dort aus für einen Monat nach Bali! Ich werde berichten ...


Samstag, 12. August 2017

Die Hochzeitsfeier

Sie fand ja bereits letzte Woche statt, aber ich habe keine guten Fotos (ich hatte doch tatsächlich meine Kamera im Hotel liegen lassen!!!!), deshalb gehe ich so zögerlich an das Thema heran.

Dabei habe ich schon wieder eine Gänsehaut gekriegt, als ich nur die Überschrift eintippte!

Es war ein großer Tag, es war ein schöner Tag, es war ein bewegender Tag!

Da spielte es auch keine Rolle, dass ich kreuzunglücklich über meine Frisur war, ausgerechnet dieses Mal hat ein türkischer Friseur mich mit seiner Kreation enttäuscht.

Ich wollte einen seitlichen Zopf, aber der Friseur meinte,
der würde den Tag nicht überstehen und machte mir eine Art Dutt.
Aber egal, es war der Tag meines Sohnes Teo und seiner wunderschönen Braut Özge, meiner Schwiegertochter! Und der Tag war lang ... Aber der Reihe nach.

Um 10 Uhr hatte ich meinen Friseurtermin, um 12 Uhr sammelten sich die nächsten Angehörigen und besten Freunde in der Wohnung meines Sohnes, denn um 14 Uhr sollte die Braut in ihrem Elternhaus abgeholt werden.

Im Konvoi fuhren wir dorthin und uns erwartete eine reich gedeckte Tafel mit türkischen Leckerbissen, süß und salzig. Ich aß ein paar Happen, denn beim Frühstück hatte ich kaum etwas runtergekriegt - ich war ja so aufgeregt!

Endlich kam Özge, sie trug zwar ein weißes Kleid und einen Strauß, aber beides waren nur vorläufige Utensilien. Wir alle waren noch nicht im "Hochzeitsoutfit", denn wie gesagt: Uns stand ein langer und heißer Tag bevor. Trotzdem sah Özge schon jetzt umwerfend aus!


Wir stiegen wieder in die Autos und fuhren zum Hafen von Kartal. Die Fahrt war eine Zitterpartie. Wenn wir als Hochzeitsgesellschaft enttarnt würden, müssten wir "Wegezoll" zahlen, sollte es irgendwelchen Passanten gelingen, uns anzuhalten. Aber trotz des Schmucks (Bänder und Handtücher) an den Rückspiegeln der Autos, kamen wir davon ...

Im Hafen warteten zwei Taxi-Boote auf uns, mit denen wir zur Heybeliada, eine der Prinzeninseln, fuhren, denn hier sollte am Abend im Adabeach Club die offizielle Zeremonie und anschließend die große Feier stattfinden.


Die Familienmitglieder mussten früher vor Ort sein, denn sie sollten die Gäste bei der Ankunft ja begrüßen.

Insgesamt standen uns 6 Zimmer zur Verfügung, in denen wir uns später umziehen wollten und in denen das Brautpaar und ein paar andere Gäste übernachten wollten. Einige der Freunde meines Sohnes nutzten die Wartezeit bis zum Abend für eine Abkühlung im Meer. Warum auch nicht?

Um 19 Uhr war es soweit: Das Schiff, das im Bostanci Hafen auf die Hochzeitsgäste gewartet hatte, kam mit seinen 300 Passagieren an. Darunter auch meine 82jährige Mutter, die trotz ihrer Gehbehinderung extra aus Deutschland angereist war. Die Hochzeit ihre Enkelsohnes ließ sie sich nicht entgehen! Unsere Freunde aus Thailand wohnten im gleichen Hotel, dem Marriott Asia, und sie kümmerten sich auf dem Weg zur Insel liebevoll um sie, denn Chang und ich hatten ja Pflichten ...


Die Familie erwartete die Gäste am Pier. Jetzt hieß es erst einmal Händeschütteln.


Für die ankommenden Gästen gab es nach der Begrüßung einen Empfang.


Und dann war es soweit: Die Trauungszeremonie fand statt. Schon wieder kriege ich beim Schreiben eine Gänsehaut ...

Erst einmal übergab Özges Vater die Braut feierlich an meinen Sohn.





Durch das Spalier der Gäste schritten die beiden zum Altar.


Die Zeremonie an sich war schnell vorbei. In der Türkei kommt der Beamte dorthin, wo die Hochzeitsfeier stattfindet, das Brautpaar muss also nicht extra aufs Standesamt.



Dann hieß es: Time to party! Noch während des Essens stürmten die ersten Gäste die Tanzfläche, es gab einen DJ und eine Live-Band spielte im Verlauf des Abends ebenfalls auf.




Die Stimmung war toll!


Hochzeitstanz zu Beginn des Abends

Hochzeitstorte gegen Ende des Abend
Das Schiff brachte die Gäste um 23:45 Uhr zurück aufs Festland - viel zu früh. Natürlich gab es auch eine After Party, die jungen Leute schliefen danach (irgendwann) in den sechs Zimmern und in Zelten, um dann am nächsten Tag noch im Beach Club zu verbringen.

PS: Am nächsten Abend schon brachen mein Sohn und meine Schwiegertochter in die Flitterwochen auf. Derzeit sind sie auf den Seychellen und ich wünsche den beiden einen superschönen Honeymoon.

PPS: Ich bitte nochmals um Entschuldigung dafür, dass die Fotos nicht so gut sind, ich musste sie mir von diversen Freunden und Familienmitgliedern "ausborgen", die mit dem Handy fotografiert haben. Auf die offiziellen Fotos des Fotografen Üzgün Yilmaz und seiner Mannschaft (von ihm stammt auch das Video vom Abend des Heiratsantrages) wollte ich einfach nicht mehr warten ...

Mehr über türkische Hochzeitsbräuche habe ich hier geschrieben.


Donnerstag, 10. August 2017

Tag 3 in Istanbul: Sightseeing und 20. Hochzeitstag (2)

Wir hatten unseren thailändischen Freunden so viel von dem Essen im Köz Kanat Restaurant vorgeschwärmt, dass es am Abend unseres Hochzeitstages außer Frage stand, welches Restaurant wir besuchen würden 😋

Praktischerweise liegt das Restaurant in der Nachbarschaft des Marriott Asia Hotels und da der Tag mit dem Besuch des Topkapi Palastes angefangen hatte und der recht anstrengend gewesen war, wollten wir am Abend nur eins: In entspannter Atmosphäre ein Dinner mit Freunden und Verwandten genießen.

Aussicht vom Restaurantgarten
Wie bei unserem Essen im Vorjahr gab es auch dieses Mal die köstlichsten Meze, Vorspeisen.

Der Kellner bringt uns unsere Vorspeisen.
Wie man sieht: Das Tablett ist schwer beladen.
Auf dem Foto ist nur eine kleine Auswahl
der von uns bestellten Meze zu sehen.
Als Hauptgericht wählten wir nicht die berühmten Chicken Wings sondern Adana Kebap, schließlich ist das Changs Lieblingsessen und ich bin ja sowieso immer schon von den Mezes satt 😏

Lecker!

Geschenke gab es übrigens auch - dabei war mir nicht bewusst, dass es zum 20. Hochzeitstag Geschenke gibt?!?

Zurück im Hotel erwartete uns dann noch eine Überraschung.


Das Management hatte mitgekriegt, dass wir Hochzeitstag feierten. Eine wirklich nette Geste!

Wir gingen dann auch früh zu Bett, der nächste Tag würde lange und aufregend werden: Die Hochzeit meines Sohnes! Endlich war es soweit!




Mittwoch, 9. August 2017

Tag 3 in Istanbul: Topkapi Palast und 20. Hochzeitstag (1)

Heute fuhren wir nur Metro, um von der asiatischen Seite auf die europäische zu gelangen (wie Metro-Fahren in Istanbul funktioniert, beschreibe ich demnächst), das spart Zeit - und Zeit ist bei diesem Türkei-Aufenthalt wirklich eine Mangelware.

Auf dem Programm stand die Besichtigung des Topkapi-Palastes.

Dieses Dach gehört zu einem Pavillon im 4. Hof des Serails.
Während der Fastenzeit nahm der Sultan in diesem Pavillon beim
Fastenbrechen seine Mahlzeit ein.

Wir stiegen an der Sirkici Haltestelle der Marmaray-Linie aus und liefen in Richtung des nahegelegenen Gülhane-Eingangs. Dann machten wir uns an den Aufstieg zum "Großherrlichen Tor", dem Babi-Hümayun.


Durch dieses Tor erreicht man den Ersten Hof. Dieser ist ein großer Park, hier wurden zu Zeiten des Sultans Paraden abgehalten, heute werden hier die Eintrittskarten für den eigentlichen Palastbereich verkauft. 

Pro Person zahlt man 40 TL für das Serail und noch einmal 25 TL für den Harem. Obwohl die Schatzkammer, eines der Highlights, während unseres Besuches geschlossen war (ebenso wie die Sektion mit den Kutschen und die mit den Waffen, derzeit sind umfangreiche Renovierungsarbeiten im Gange), gab es keinen Rabatt 😏 Es gab auch keinen Übersichtsplan für die Anlage, den bekommt man nur, wenn man sich im Zweiten Hof einen gebührenpflichtigen Audio-Guide ausleiht. Wieder kostet der Harem extra. Aber hier findet ihr die Grundrisse des Palastgeländes.


Wir betraten den Zweiten Hof durch das Babüs-Selam-Tor, das Tor des Begrüßens. Gleich rechts dahinter liegen die königlichen Küchen. Es gibt 9 davon, eine ist ausschließlich für die Zubereitung von Süßspeisen und Medizin bestimmt, und die Köche hatten ihre eigene Moschee im Küchentrakt!


In den Küchengebäuden ist Fotografieren verboten, ich habe keine Ahnung, weshalb. Bevor ich von einem der allgegenwärtigen Aufpasser darauf hingewiesen wurde, machte ich eine Aufnahme mit einer kleinen Auswahl an Töpfen und fotografierte die "Speisekarte".



Natürlich gibt es überall Hinweisschilder, dass fotografieren verboten ist, die hatte ich aber übersehen.

Diese Stele stammt ursprünglich aus der Burganlage von Sukhumi
am Schwarzen Meer.
Im Zweiten Hof befinden sich auch die Waffenkammer und die Ställe, aber wie bereits erwähnt waren diese geschlossen.

Den Dritten Hof erreicht man durch das Babüs-Saade-Tor, das Tor der Glückseligkeit. Hier befindet sich die Schatzkammer, die Bibliothek, die Audienzhalle und - der Harem! Den besuchten wir aber erst am Schluss unserer Tour. Außerdem gibt es hier im Pavillon des Heiligen Mantels mehrere religiöse Reliquien, unter anderem ein Barthaar des Propheten Mohammed und auch einen Mantel, den er getragen hat. Diesen Pavillon darf man nur mit angemessener Kleidung betreten, d.h. keine Shorts, keine kurzen Röcke, keine ärmellosen T-Shirts. Ggf. kann man (bzw. Frau) sich ein Tuch kostenlos am Eingang ausleihen.



Weiter ging es zum Vierten Hof. Hier gibt es neben Gärten, Springbrunnen und diversen Pavillons auch das Beschneidungszimmer.


Außerdem hat man eine grandiose Aussicht auf das Goldene Horn.


Zurück im Dritten Hof besuchten wir den Harem. Dort waren die Privatgemächer des Sultens und hier lebten unter der Aufsicht der Mutter des Sultans bis zu 2000 Haremsdamen.


Für heute hatten wir genug gesehen, wir machten uns auf den Heimweg. Am Abend hatten wir ja noch einen Programmpunkt: Chang und ich feierten mit Freunden und Familie unseren 20. Hochzeitstag. Mehr davon demnächst.




Freitag, 4. August 2017

Tag 2 in Istanbul: Sighseeing und Hochzeitsvorbereitungen

Der Tag hatte nicht genug Stunden! Und heute wird es ähnlich sein, denn Chang und ich werden unseren 20. Hochzeitstag feiern, zusätzlich zu dem Programm, das im Rahmen der Hochzeitsvorbereitungen ansteht.

Deshalb nur Stichwörter zu dem, was wir gestern erlebt haben:

Nach dem Frühstück fuhren wir mit Metro und Fähre auf die asiatische Seite.


Von Eminönü aus nahmen wir uns ein Taxi, um den Großen Basar zu besichtigen und ein paar Kleinigkeiten einzukaufen.


Die Blaue Moschee stand als nächstes auf dem Programm, aber sie hatte ihre mittäglichen Öffnungszeiten, die im Internet angegeben sind, für Besucher geändert (statt 13:00 bis 14:30 Uhr hieß es nun 14:00 bis 15:30 Uhr), deshalb gingen wir die paar Schritte zur Hagia Sophia und machten dort eine geführte Besichtigung (40 Lira Eintritt pro Person - da stehen im Internet auch noch 10 Lira - und 100 Lira für den Guide, die eine gute Investition waren).


Nach einer Pause mit kalten Getränken und heißen Kastanien fuhren wir zurück in unser Hotel, um etwas zu entspannen, denn der Abend würde lang werden.

Wir trafen uns mit unseren Freunden auf einen Drink an der Hotelbar des Marriotts, bevor wir dann zur Bagdad Caddessi fuhren, um dann in einem Brautmodengeschäft das Kleid abzuholen, das sich meine Schwiegertochter hatte nähen lassen. Women only! Die Herren warteten derweil in einem nahegelegenen Café.

Gruppenfoto vor der Anprobe, das nach der Anprobe folgt später ...

Dann fand der Abend im Kreis der Familie seinen Ausklang mit einer Grillparty auf der Dachterrasse der großen Schwester, Abla, meiner Schwiegertochter.


Ich hoffe, dass ich bald "Fleisch an den Knochen" bringen kann und Zeit haben werde, ausführlicher über diesen turbulenten, großartigen Tag zu berichten.




Mittwoch, 2. August 2017

Der erste Tag in Istanbul

Unsere Freunde aus Thailand sind früh am Morgen eingetroffen, Gott sei Dank klappten die Abholung vom Atatürk Flughafen um 5 Uhr in der Früh und der vorzeitige Check-In im Hotel reibungslos.

Wir trafen uns um 09:30 in der Lobby des Marriott Asia Hotels und dann fuhren wir ins Madalyali zum Frühstück. Wir waren dort schon öfter und es ist jedes Mal ein Genuss!


Anschließend war es Zeit, mit meinem Sohn den Smoking für die Hochzeit zu kaufen. Er hatte sich im Palladium, einem nahegelegenen Einkaufszentrum, bereits umgeschaut und drei Anzüge waren in der näheren Auswahl.

Dieser schaffte das Rennen nicht ...
Nach einer Tasse Kaffee im Midpoint fuhren wir dann am Nachmittag ins Hotel zurück, um uns ein bisschen auszuruhen (unsere Freunde waren ja aus Thailand angereist und litten unter dem Jetlag).

Dann ging es zum Abendessen ins Adana Dostlar.


Chang freute sich schon seit Tagen auf ein Adana Kebap!


Natürlich gab es auch die üblichen Vorspeisen (Auberginensalat, Schafskäse, verschiedene Pide-Sorten, Cig Köfte, Cacik, ... ) und den total leckeren Gavurdağı Salatası, dessen hauptsächliche Zutaten Tomaten, Walnüsse und eine Soße aus Granatapfelessig sind, zusammen mit Lavash-Brot (ungesäuertes Fladenbrot) zum Hauptgang, der neben dem Adana Kebap auch Chicken Wings, Lammkoteletts, külbastı vom Kalb (külbastı ist eine spezielle Zubereitungsart des Fleisches: Der Name bedeutet so in etwa "von Asche berührt" und das Fleisch wird zunächst gegrillt und dann noch mit speziellen Gewürzen gekocht) und Çöp Şiş (Lammfleischspieße) umfasste. Dazu tranken wir Raki bzw. Bier.

Wir waren papp-satt! Obst und Kaffee oder Tee gab es hinterher noch aufs Haus. Ein Festmahl! Und unsere thailändischen Freunde waren hellauf begeistert.

Morgen steht Sightseeing auf dem Programm. Mehr davon hier.


Dienstag, 1. August 2017

Willkommen in Istanbul - Die Hochzeit meines Sohnes rückt näher.

Wir sind in Istanbul angekommen, mit erheblicher Verspätung, aber wir sind da.

Heute früh fuhren wir kurz nach 10 Uhr bei strömendem Regen von Rauschendorf in Richtung Flughafen Köln/Bonn. Seit einer gefühlten Ewigkeit sind wir hier nicht mehr abgeflogen, es hat sich einiges geändert, so ist z.B. die Anzahl der Läden im Terminal 1 stark gestiegen. Und es gibt jetzt jede Menge Langzeitparkplätze in der Nähe des Flughafens. Man kann dort für relativ wenig Geld sein Auto abstellen und wird per Shuttle zum Flughafen gebracht. Bei der Rückkehr ruft man kurz an und wird mit dem Shuttle wieder abgeholt. Wir parken derzeit auf dem Parkplatz von Airparks Köln und zahlen für 6 Tage 44 Euro.

Gott sei Dank hatte sich das Wetter etwas beruhigt, als wir am Parkplatz ankamen. Einen Regenschirm hatten wir nämlich nicht eingepackt.

Wir flogen mit Pegasus Airlines ab Terminal 2, da Airparks Köln nur am Terminal 1 stoppt, mussten wir also zum Terminal 2 laufen, wobei der Flughafen Köln/Bonn recht überschaubar ist.


Bei Pegasus Airlines muss man auf den Ticketpreis noch Gebühren für aufgegebenes Gepäck rechnen und wenn man im Vorfeld einen Sitzplatz reservieren oder an Bord etwas zu sich nehmen will, kostet das extra. Das kennt man ja von Billig-Airlines.

Leider startete unser Flieger mit mehr als einer Stunde Verspätung. Ein Grund für diese Verspätung wurde uns nicht genannt. Ich informierte meinen Sohn über die Verspätung, denn er hatte in Istanbul am Sabiha Gökçen Airport eine Abholung für uns gebucht, und der Abholer sollte über unsere Verspätung unterrichtet werden. Er selber konnte uns nicht abholen, denn er übte an diesem Abend den Hochzeitstanz in einer Tanzschule 😏

Als wir dann in Istanbul landeten, bekam unsere Laune einen Dämpfer, als wir die Schlangen an der Passkontrolle sahen. Es dauerte 40 Minuten, bis wir endlich unseren Einreisestempel hatten. Immerhin brauchten wir dann nicht mehr auf unser Gepäck zu warten, denn das drehte bereits Ehrenrunden auf dem Gepäckband.

Der nächste Dämpfer dann, als wir den Zollbereich verließen. Wir sollten ja durch einen Shuttle-Service abgeholt werden. Nur auf keinem der vielen Schilder, die die Abholer uns entgegenstreckten, stand unser Name!

Ich rief meinen Sohn an und er gab uns Instruktionen, wo wir den Fahrer treffen sollten. Aber es dauerte dann wieder 15 Minuten, bis wir unseren Fahrer bzw. er uns fand.

Nach weiteren 30 Minuten kamen wir dann im Hotel an.

Wir, unsere Freunde und andere auswärtige Gäste, die an der Hochzeit meines Sohnes teilnehmen werden, wohnen im Marriott Asia. Wir haben dieses Hotel ausgewählt, weil mein Sohn nur einen Steinwurf weit entfernt wohnt und weil man von hier aus den Bostancı İskelesi, also den Bostancı Hafen, gut erreichen kann und von dort aus startet am Samstag das Schiff, das die Hochzeitsgäste zur Heybeliada, eine der Prinzeninseln, bringen wird. Dort findet nämlich die Hochzeit statt, und zwar im Adabeach Club.

Abendessen gab es heute im Hotel, es war schon spät und wir waren müde. Morgen früh treffen die ersten Freunde von uns ein. Wie gesagt: Der Hochzeitstermin naht!

Fortsetzung folgt ...