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Freitag, 16. August 2019

Besuch im Khwan: Thailändische Küche vom Feinsten in Berlin

Wie berichtet, aßen wir an unserem zweiten Abend in Berlin im Khwan (Rauch). Unsere Freunde waren überzeugt, dass dieser Thai auch uns überzeugen würde.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln machten wir uns auf den Weg. Vom Grunewald aus, wo unsere Freunde wohnen, mussten wir für die ca. 16 km lange Strecke mehrmals umsteigen und waren etwa 50 Minuten unterwegs. Aber in Berlin mit dem Auto zu fahren und auf Parkplatzsuche zu gehen, ist nicht unbedingt empfehlenswert und an Wochenenden können Inhaber von Job Tickets noch eine Person kostenlos in den öffentlichen Verkehrsmitteln mitnehmen.

Allein die Lage des Restaurants ist schon etwas Besonderes: Es befindet sich mitten auf dem ehemaligen RAW-Gelände (RAW = Reichsbahnausbesserungswerk) in Friedrichshain. Dieses recht abgewirtschaftete Gelände ist mittlerweile zu einer Art Kult- und Kulturstätte avanciert und beherbergt die unterschiedlichsten Betriebe. Außerdem findet sich hier unglaubliche Street Art, leider teilweise mit Graffitis verunstaltet (oder ausgestaltet 😉).






Auf dem Weg zum Restaurant konnten wir noch einen Bungee-Jump bestaunen (es war ein Tandem-Sprung und die beiden Springer lagen hinterher fix und fertig auf einer Matte  auf dem Boden, um sich zu erholen).



Das Khwan war ursprünglich als Pop-Up-Restaurant gedacht, das nur für ein paar Monate Bestand haben sollte, aber mittlerweile sieht es so aus, als wolle es den Betrieb auf unbestimmte Zeit fortsetzen. Und das ist gut so! Denn das Essen schmeckte wirklich authentisch. Und es gibt sogar Miang Kham auf der Speisekarte, ein Gericht, dass man selbst in Thailand nur selten findet. (= เมี่ยงคำ, übersetzt = Kleiner in Blätter gewickelter Leckerbissen = kleine Stückchen von Schalotten, Knoblauch, Kokosnuss, Chillies, Ingwer, Erdnüsse und ggf. getrocknete Krabben, die in fermentierte Teeblätter bzw. Thailändische Pfefferblätter gewickelt und - schwupp - verspeist werden. Yummy!)




Wohlig gesättigt machten wir uns auf den Heimweg und freuten uns schon auf den nächsten Tag. 


Samstag, 22. Juli 2017

Unser Alltag in Deutschland

Mittlerweile sind wir schon seit drei Wochen wieder in Deutschland! Wir haben bereits eine Menge erledigt und das ist auch gut so, denn in wenigen Tagen fliegen wir in die Türkei. Mein Sohn heiratet!

Wie bereits im letzten Jahr marschiere ich jeden Morgen zum Bäcker, um frische Brötchen zu kaufen. Immerhin: Eine Strecke von 1,5 km den Berg runter und dann noch einmal 1,5 km den Berg hoch.

Von Rauschendorf nach Stieldorf: Ich gehe zum Bäcker.
Zwischenzeitlich haben wir auch bereits einige unserer Lieblingsrestaurants von früher besucht, u.a. das El Tarascon in Bonn und den Blumenhof in Meckenheim.

Auch unsere Lieblingsgerichte sind abgekocht. Nur die Rouladen fehlen noch, aber die Küche unserer möbliert gemieteten Wohnung ist winzig und so spartanisch ausgestattet, dass ich keine Möglichkeit sehe, dort Rouladen zuzubereiten.

Und gestern war es soweit: Wir haben thailändisch gekocht, denn das thailändische Essen fehlt uns. Es gab übrigens gebratenes Hühnchen mit Basilikum (gai pad kaprao), Changs Lieblingsgericht. Wir fuhren extra ins nahe gelegene Siegburg, um dort im Asia-Laden thailändisches Basilikum zu kaufen, das sich geschmacklich sehr von dem hiesigen unterscheidet. Eins ist sicher: Wir waren nicht zum letzten Mal im Asia-Laden in Siegburg! 😏


Samstag, 27. August 2016

Wir haben Appetit auf thailändisches Essen.

Wir wollten aber nicht selber kochen - dafür waren wir bei der Hitze zu faul. Meine Cousine hatte uns ein Restaurant in Püttlingen empfohlen: Das Bangkok-Peking. Der Name rief ein paar Zweifel wach, aber wir wollten es ausprobieren. Und meine Cousine und ihr Mann wollten uns begleiten.


Gleich beim Eintreten schmetterte ich fröhlich: "Sawadee kha!" (Guten Tag!) Aber der Kellner / Besitzer meinte, er spreche kein Thai.

Die Tom Jam Gung (sauer-scharfe Suppe mit Krabben) vorweg hatte zwar einen thailändischen Namen, aber das war auch schon alles, was sie mit dem Original gemeinsam hatte.

Deshalb gingen wir auf Nummer Sicher und bestellten uns als Hauptgericht etwas chinesisches.

Keine Frage: Das Essen im Bangkok-Peking ist lecker, aber halt nicht thailändisch ...