Freitag, 3. Juni 2016

Lieblingsgerichte

Mittlerweile haben wir das Jetlag hinter uns gelassen und die ersten selbstgekochten Mahlzeiten haben wir auch schon gegessen.

Wie in meinem letzten Posting erwähnt waren das

  1. Miracoli
  2. Saté vom Huhn mit  Reis und Gurkensalat sowie
  3. Schweinefilet in Pfeffer-Sahne-Soße (lecker, dazu gab es Kroketten und eine Portion grünen Spargel - den gibt es übrigens auch in Thailand).


Heute haben wir nun das weitere Koch-Programm festgelegt. Auf der Liste stehen noch die folgenden Lieblingsgerichte, die wir allesamt in Thailand vermissen:

     4. Wiener Schnitzel mit Pommes frites
     5. Rinderrouladen mit gekochten Kartoffeln


     6. Bratwurst mit Kartoffelsalat
     7. Cevapcici mit Krautsalat und Tsatsiki
     8. Lasagne (alles daran selbstgemacht: Nudeln, Tomatensoße,
         Hackfleischfüllung)
     9. Entenbrust in Orangensoße


   10. französische Zwiebelsuppe überbacken
    11. Hot Dogs (mit Baguette-Brot und mit Kraukauer-Würsten,
         das ganze fully dressed, d.h. mit Kraut, Röstzwiebeln,
         geriebenem Käse, Relish, ...)

Und wenn dann das Wetter irgendwann mal besser wird, werden wir uns natürlich

   12. ein ordentliches Stück Rinderfilet auf den Grill packen!
         Dazu wird es dann eine feine Sauce Bernaise geben.



Wer Rezepte haben möchte, bitte bei mir melden! Vielleicht mach ich demnächst auch noch eine Rezeptseite auf meinem Europa-Blog ... Was haltet ihr von der Idee?

PS: Natürlich gibt es Saté auch in Thailand, aber dort wird das Gericht als Vorspeise betrachtet und Zubereitung und Geschmack sind ganz anders.




Mittwoch, 1. Juni 2016

Wir kochen zu Hause.

An unserem ersten Abend in Deutschland gingen wir auf eine Pizza zum Italiener. Der Kühlschrank war leer und wir waren irgendwie auch zu müde, nachdem wir ausgepackt, uns eingerichtet und die Post durchgesehen hatten, um noch ans Kochen zu denken.

Aber der zweite Abend sah anders aus: Wir hatten eingekauft und nicht nur für den bevorstehenden Abend geplant, sondern den Speisenplan für die nächsten beiden Tage gleich mit aufgestellt.

Und was kochten wir gestern? Miracoli!


Für uns sind Miracoli ganz eng verbunden mit der Rückkehr aus Thailand nach Deutschland. Die fand nämlich früher normalerweise an Silvester statt. Die meisten Restaurants und alle Take-Aways hatten / haben bei uns (in einer eher ländlichen Gegend) an Silvester geschlossen  und wir litten i.d.R. außerdem massiv unter Jetlag, deshalb aßen wir unsere Miracoli, Chang mixte uns zur Feier des Tages (Silvester!) einen Singapur Sling und anschließend gingen wir früh zu Bett (Silvester? Egal!)

Zwar kommen wir dieses Mal nicht an Silvester zurück, wir kommen ja nicht einmal direkt aus Thailand zurück, sondern haben bereits 4 Tage in Istanbul verbracht, aber wir kochten uns trotzdem Miracoli. :-)

Da wir in Thailand selten Wein trinken und noch seltener richtig guten Wein, gönnten wir uns zu unseren Miracolis einen edlen Tropfen: einen Brunello di Montalcino, Jahrgang 2009.


Eine sehr befriedigende Mahlzeit, die wir mit einem Espresso und einem Glas Grappa abrundeten.


PS: Wie oben erwähnt, steht der Speisenplan für heute und morgen schon fest: Heute gibt es bei uns Saté (vom Huhn) und morgen Schweinefilet in Pfeffer-Sahne-Soße.






Dienstag, 31. Mai 2016

Von Istanbul nach Frankfurt

Unser Weiterflug von Istanbul nach Frankfurt fand gestern statt. Wir hatten ein Ticket bei AirBerlin gebucht, der Carrier war allerdings Pegasus Airlines. Los ging es vom Sabiha Gökçen International Airport mit über einer Stunde Verspätung.



Es gibt keinerlei Service an Bord, außer man hat bei der Buchung vorbestellt. Duty Free wurden Zigaretten und Parfums angeboten. Allerdings wurden im Vorfeld keine Angebots- und Preislisten verteilt, sodass ich nichts dazu sagen kann, ob es günstig ist, an Bord einzukaufen. Was ich sagen kann, ist, dass die Preise am Flughafen selber alles andere als günstig sind. Alkoholische Getränke sind im deutschen Supermarkt, Zigaretten im türkischen Supermarkt billiger!

Die Landung am Frankfurter Flughafen fand im Terminal 2 statt. Praktisch, denn dort mussten wir auch unseren Mietwagen abholen. Am Schalter sprach ich übrigens mit dem Angestellten erst einmal Englisch, bevor ich realisierte: Ich bin wieder in Deutschland! :-)

Und dann war es soweit: Chang setzte sich hinters Steuer und los ging es. Das Wetter war kühl (16°C) und regnerisch. Kein schöner Start. Wir werden sehen, wie es weiter geht.





Sonntag, 29. Mai 2016

Fotostrecke: Sonntag in Istanbul

Los geht es mit einem Frühstück im Kücüksu Kasri.


Das Ambiente ist idyllisch, das Frühstück scheint allerdings aus der Kantine zu kommen, die Qualität lässt zu wünschen übrig und der Preis ist abgehoben.


Aber: Die Aussicht!


Danach ein Verdauungsspaziergang entlang der Bagdad Caddesi. Das Motto: Sehen und gesehen werden.









Anschließend geht es auf ein Guinness-Bier für die Herren ins Ayi, ein absolutes Szene-Lokal, ich entscheide mich doch lieber für den Cidre.


Dann laufen wir die paar Schritte runter ans Wasser.




Andere - viele andere! - hatten die gleiche Idee.














Dann ein frühes Abendessen bei Tatar-Salim: Döner satt!



Morgen fliegen wir weiter nach Deutschland und müssen deshalb zu einer unchristlichen Zeit aufstehen. Bye, bye, Istanbul. Güle, güle!









Mühlen-Frühstück

Değirmen (sprich: De-jir-män = Mühle) ist ein Franchise-Unternehmen, eine Niederlassung liegt vor unserer Istanbuler Haustür. Dort gibt es Kuchen, Börek, Kurabiye (im weitesten Sinne salzige oder süße Kekse) und Frühstück!



Wir haben es ausprobiert und waren sehr zufrieden. Speziell die Vielfalt an Brot, das zum Frühstück serviert wird, hat es mir angetan.



Und wie tags zuvor im Madalyali: Jede Menge Käsesorten werden aufgetischt - und Käse gehört zu den Nahrungsmitteln, die ich in Thailand vermisse.

Noch einmal frühstücken, dann fliegen wir weiter nach Deutschland - noch steht nicht fest, wo wir dieses Mal hingehen werden.

Abendessen im Köz Kanat & Kebap

Gestern waren wir zum ersten Mal im Köz Kanat ve Kebap - wohl nicht zum letzten Mal. Die Spezialität des Hauses sind Chicken Wings (Kanat) und Kebaps. Für mich sind es natürlich immer wieder die "Meze", Vorspeisen, die im Vordergrund stehen. Auf das "Ana Yemek", das Hauptgericht, verzichte ich gerne, wenn es dafür jede Menge dieser kleinen, feinen, so appetitlichen Leckereien gibt.

Kaum hatten wir Platz genommen, kam auch schon der Kellner mit einem riesigen Tablett, das voll beladen war mit "Mustern", von denen wir wählen konnten.


Wir entschieden uns, da wir Raki trinken wollten, schon mal vorweg für Honigmelone und Schafskäse (kavun und beyaz peynir), zum Raki muss es die geben. Dann wählten wir u.a.:
  • gefüllte Artischockenböden
  • Cacık (sprich: Dschatschik, türkischer Tzaziki)
  • dicke Bohnen
  • Auberginensalat
  • çiğ köfte (sprich: Tschii köfte = rohe Hackfleischbällchen, oft auch nur vegetarisch)
  • Mini-Lacmacuns (so eine Art Pizza mit Hackfleischbelag)
  • içli köfte (sprich: Itschli köfte = mit Hackfleisch gefüllte Bulgur-Klöße)
  • Muhammara (Paste bzw. Dip aus gemahlenen Walnüssen, rotem Paprika, Olivenöl, ...) 
Dazu gab es dann ganz frisch aus dem Ofen dieses aufgeplusterte, sündhaft leckere Brot, wohl eine Pide-Sorte.

Als schließlich das Kebap und die Hühnerflügel serviert wurden, war ich wieder an dem Punkt, an dem ich passen musste: Ich war papp-satt!


Trotz des verführerischen Anblicks: Ich habe verzichtet. :-) Zum Abschluss wurde dann noch frisches Obst serviert und es gab einen türkischen Kaffee bzw. ein Glas Tee aufs Haus, um die Mahlzeit abzurunden.

Für die einen ist der Eintopf "soul food", für mich sind es türkische "Meze". :-)





Samstag, 28. Mai 2016

Zum Frühstück ins Madalyali

Am ersten Morgen in Istanbul fuhren wir ins Madalyali, um dort ein "anatolisches" Frühstück zu uns zu nehmen. Leider war das Wetter sehr schlecht (es schüttete in Strömen), sodass wir die Aussicht auf den Kayışdağı (sprich: Kajischdaa-e = "Gürtelberg"), der mit 438 m die höchste Erhebung in Istanbul ist, nicht genießen konnten.

Aber das fantastische Frühstück ließ uns das schlechte Wetter schnell vergessen. Kaum hatten wir die Bestellung aufgegeben, wurde uns auch schon der Tee serviert: typisch in der zweistöckigen Caydanlik (sprich: Tschaidanlick = Teekanne). Es gab Brot, Pide und Simit (Sesamkringel), Oliven, Honig, Tomaten, Gurken, Rukola-Salat, 5 verschiedene Sorten Käse, Eier, Kaymak (dicker Rahm), Nutella, ... Wir waren zu dritt und bestellten Frühstück für zwei - und konnten nicht alles aufessen!


Das Menemen (eine Art Rührei mit Paprika, Tomaten und Käse) war mit das beste, das ich je gegessen habe und auch das Gözleme  (eine Art dünner Kuchen aus Blätterteig, der mit Käse und/oder Fleisch gefüllt ist) war sehr gut.


Fazit: Frühstück im Madalyali: Wirklich eine gute Wahl!