Montag, 26. Januar 2026

Anreise nach Istanbul

Wie im letzten Jahr gab es Hindernisse. Damals waren die Computer am Don Mueang Flughafen in Bangkok ausgefallen, sodass der Flug Krabi - Bangkok mit erheblicher Verspätung startete. Dieses Mal war der Stau vor der Fähre in Koh Lanta, mit der zum Festland übergesetzt wird, unendlich lange! Statt 2 Stunden (manchmal sogar weniger) dauerte es 3 Stunden 40 Minuten, um von Lanta aus den Flughafen zu erreichen. Meine Nerven lagen blank! Erwisch ich den Flieger oder nicht? Ich schaffte es, Gott sei Dank!

Der Vorteil war: Ich war so aufgeputscht, dass ich zum ersten Mal am Flughafen Krabi nicht gefroren habe. Die Klimaanlage läuft dort auf Hochtouren und normalerweise brauche ich deshalb vom Einchecken bis zum Boarden eine Jacke. 

Am Suvarnabhumi Flughafen in Bangkok besuchte ich dann zum ersten Mal die Lounge. Ich hatte dieses Mal Business Class gebucht (man gönnt sich ja sonst nichts) und wollte die Zeit bis zum Weiterflug dort verbringen. Die Royal Silk Lounge von Thai Airways ist riesig und das Angebot an Speisen und Getränken wirklich überwältigend. Unglücklicherweise hatte ich gar keinen Hunger 😊. So blieb es bei einem kleinen aber leckeren Salat, einem Glas Sekt und 2 Dosen Cola.

An Bord des A 350 genoss ich es, verwöhnt zu werden. Leider konnte ich auch hier das Essen nicht genießen. Nach Mitternacht esse ich eigentlich nie 😊 Deshalb bat ich die Stewardess mein Bett herzurichten, aber erst, nachdem ich ein Glas Champagner getrunken hatte!

Der Flug verlief einigermaßen unruhig, drei Mal wurde wegen Turbulenzen zum Anschnallen aufgefordert. Nicht unbedingt förderlich für einen ruhigen Schlaf. 

Mit halbstündiger Verspätung landeten wir dann um 06:35 Uhr am Istanbul Aiport, wo mein Sohn schon auf mich wartete. Nach der Begrüßung, den Umarmungen und dem ersten Austausch von Neuigkeiten machten wir uns auf den Weg nach Kadiköy.

Allerdings war es immer noch sehr früh, sodass mein Enkel noch schlief als wir ankamen. Also Geduld bewahren ...


Da Oma zu Besuch ist, muss er heute nicht in die Vorschule, er kann also ausschlafen. Es sei im gegönnt.

Mehr über meinen Türkeiaufenthalt demnächst. 

 

Sonntag, 25. Januar 2026

Ich fliege in die Türkei.

In weniger als 4 Stunden werde ich abgeholt, um von Krabi aus über Bangkok nach Istanbul zu fliegen. Mein Enkelsohn wird 5 und ich will mit der Familie feiern! Den Transfer habe ich wie immer bei Mun Lanta gebucht.

Mein Ehemann Chang bleibt - wie jedes Jahr - zu Hause. Es ist Winter in der Türkei und ihm ist es zu kalt um diese Jahreszeit.



Mittwoch, 16. Juli 2025

Zusammenfassung: Deutschlandaufenthalt 2025

Am 25. Juni landeten wir in Frankfurt. Wir holten unseren Mietwagen ab und los ging es in Richtung Köln. Zusammen mit unseren dortigen Freunden machten wir einen Spaziergang durch die Kölner Altstadt und aßen in der Lieblingseisdiele der beiden (Eiscafé Breda) ein Eis. 


Weiter ging es nach Bonn. Wir trafen auch dort viele unserer „alten“ Freunde und besuchten unsere Lieblingsrestaurants.

Essen war die nächste Station. Hier verbrachten wir die meiste Zeit. Wir wohnten – wie bereits in Köln und Bonn – bei Freunden und machten Abstecher zu anderen Freunden in der Nähe bzw. trafen Freunde aus der Nähe, die uns in Essen besuchten.

Auch die Kultur kam nicht zu kurz: Wir besuchten eine beeindruckende Ausstellung im Gasometer in Oberhausen (Planet Ozean) und schlenderten durch die Werdener Altstadt und am Baldeneysee entlang.

Auf dem Weg nach Meckenheim, wo wir zwei Nächte im Hotel "Zwei Linden" gebucht hatten, machten wir bei unserer thailändischen Freundin Pii Mu halt, die wir nach 6 Jahren endlich wiedersehen konnten. Bei Bonner Freunden waren wir zum Brunch eingeladen und abends gingen wir – wie es die Tradition so will – mit Meckenheimer Freunden im Blumenhof essen. Und ja, man erkennt uns in unserem ehemaligen Stammrestaurant immer noch 😉

Zum Schluss unseres Deutschlandaufenthaltes stoppten wir noch einmal in Bonn. Wieder übernachteten wir bei Freunden und besuchten wie im Vorjahr gemeinsam den Biergarten im Rheinhotel Dreesen

Bevor wir dann am 15. Juli zurück nach Bangkok flogen, machten wir noch Halt bei Freunden in Obertshausen.

Alles in allem: Wir hatten einen abwechslungsreichen Aufenthalt und haben es genossen, uns mit unseren Freunden auszutauschen, uns gegenseitig auf den neuesten Stand zu bringen, gemeinsam zu essen, zu trinken, zu lachen!

 

Mittwoch, 9. Juli 2025

Planet Ozean - Ausstellung im Gasometer Oberhausen

Unser diesjähriger Besuch bei unseren Freunden in Essen bestand nicht nur in Quatschen, Lachen und Schlemmen oder Abstechern zu Freunden in der näheren Umgebung, wir taten auch etwas für die Bildung 😉

Das Gasometer Oberhausen zeigte gerade die Ausstellung "Planet Ozean", und die schauten wir uns an. Die Tickets kosten 14 Euro für Erwachsene, es gibt Ermäßigungen für Rentner, Schüler und Gruppen. 

Ich hatte kurz vor unserem Urlaub bereits auf Lanta bei den Palm Beach Divers eine Veranstaltung besucht, in der es um Meeresökologie ging, deshalb freute ich mich besonders auf die Ausstellung, die genau dieses Thema aufgreift.


Das Gasometer wurde 1927 erbaut und war der größte Scheibengasbehälter Europas. Nach der Stillegung im Jahr 1988 wurde es umgebaut und dann als Ausstellungs- und Veranstaltungshalle genutzt. Der Bau ist beeindruckend und man nennt ihn nicht zu Unrecht "Kathedrale der Industrie". 

Wir betraten das Gebäude "auf eigene Gefahr" und vor uns öffnete sich eine riesige Halle. 

Die Exponate im Erdgeschoss waren vielseitig: Fotografien, Filme, Skelette und ein Raumprojekt "Klang der Tiefe" zeigen die Welt der Meere von der Küste bis zur Tiefsee. 




Skelett eines Nördlichen Entenwals,
der im Januar 1877 auf einer Sandbank nördlich von Stralsund strandete

In der zweiten Etage werden die Folgen von Überfischung und Umweltverschmutzung für die Ozeane der Welt und die Küstenbewohner aufgezeigt. Das Ganze war schon etwas deprimierend ...

 



In der dritten Etage, dem ehemaligen Luftraum des Gasometers, der heute eine riesige Veranstaltungshalle mit Tribünen ist, lief die immersive Inszenierung "Die Welle". Man lehnt sich entspannt zurück und ist auf Augenhöhe mit der Unterwasserwelt.
 




Zum Abschluss unseres Besuches nahmen wir noch den Aufzug, um vom Dach aus den Rundblick auf das westliche Ruhrgebiet zu genießen. Für Sportliche gibt es auch die Möglichkeit, per Treppe (520 Stufen) auf das Dach zu gelangen. Der Panoramaaufzug im Innern des Gebäudes, den wir natürlich auch ausprobierten, ist eher langweilig.


Wir verbrachten 2,5 unterhaltsame und lehrreiche Stunden in der Ausstellung, bevor wir uns auf den Heimweg machten.

 

Freitag, 27. Juni 2025

Spaziergang durch Köln: Vom Heumarkt zum Rudolfplatz

Unsere erste Station nach dem Türkeiurlaub war Köln, genauer der Stadtteil Porz, Mit unseren dortigen Freunden machten wir gestern einen Ausflug in die Kölner Innenstadt, wir waren Touristen in der alten Heimat 😉

Rekonstruktion eines Denkmals, das
König Friedrich Wilhelm III von Preußen zeigt.
(1770 - 1840 n. Chr.)

Mit der Straßenbahn fuhren wir nach dem Frühstück zum Heumarkt. Der Plan war, zum Rudolfplatz zu spazieren und dort in der Lieblingseisdiele unserer Freunde einzukehren.

Vorbei an alten Bekannten: Der Ausschank der Brauerei Pfaffen kannte ich nur unter "Das Pfäffgen", der Blick auf Groß St. Martin ist unverändert.

Die Galerie Zur Kölschen Lebensart des Künstlers Jan Künster in der Salzgasse war neu für mich und gefiel mir ausgesprochen gut.

Bilder von der Website der Galerie

In der Galerie
Ich kaufte übrigens eine Postkarte mit dem Kölner Dom als Motiv!

Die Hohenzollernbrücke

Groß St. Martin noch einmal aus einem anderen Blickwinkel.

Weiter ging es in Richtung Dom. Unterwegs wollte ich mir unbedingt noch einmal die Überbleibsel der alten römischen Hafenstraße anschauen.
 


Und dann standen wir vor dem Dom. Wie immer: Sehr imposant anzuschauen!



Petrusbrunnen aka der "Drügge Pitter"

Da es just in diesem Moment anfing zu regnen, entschlossen wir uns zu einem Zwischenstopp im alt-ehrwürdigen Café Reichhard.  

Nach einer kleinen Stärkung - der Regen hatte in der Zwischenzeit aufgehört - ging es weiter.

Vorbei am Marcus DuMont Brunnen

Wir erreichten das Eiscafé Breda kurz bevor der Himmel seine Schleusen öffnete. Glück gehabt! Es schüttete! Wir bestellten uns unsere Eisbecher, und das Eis schmeckte vorzüglich!


Bis dass wir genüßlich unsere Portionen verzehrt hatten, hörte es auch auf zu regnen und wir machten uns auf den Heimweg.

 

 

Donnerstag, 26. Juni 2025

Zusammenfassung: Sommer 2025 in der Türkei

Am 4. Juni stiegen wir in Krabi ins Flugzeug. Nach einer Zwischenlandung in Bangkok ging es dann weiter in Richtung Istanbul, wo wir am frühen Morgen des 5. Junis landeten. Unser Sohn ließ es sich mal wieder nicht nehmen, uns zu dieser unchristlichen Zeit (05:35) am Flughafen abzuholen. 

Sonnenaufgang am Flughafen Istanbul

Es war so schön, die Familie nach der langen Zeit wiederzusehen und unser Enkel hat sich so verändert! Er ist definitiv kein Baby mehr, und er sprach mit seinem Opa Englisch, weil "mein Opa meine Sprache nicht kann" 😉

Es war Bayram und unser Sohn hatte frei. Wir verbrachten einen Tag am Meer und gemeinsam mit der Familie feierten wir das Fest auf der Terrasse unserer Kinder. 

Sonntags besuchten wir das Museum für Moderne Kunst.

Und dann hieß es auch schon Abschied nehmen. Am 9. Juni flogen wir nach Antalya. Wir hatten ein Apartment in Konyaalti gebucht, wo wir 16 Tage Urlaub (!) machten.

Wir futterten uns durch die türkische Küche und ließen es uns gut gehen. Die Kultur kam auch nicht zu kurz: Wir besuchten das Archäologische Museum in Antalya und machten anschließend einen Bummel durch die Altstadt.

Lucius Verus
(römischer Kaiser von 130 - 169 n. Chr.)
 

Kurz vor Ende unseres Urlaubs besichtigten wir noch Perge – schließlich hatten wir im Museum so viele aus Perge stammende Statuen, Sarkophage und Friese gesehen.

Überreste der südlichen Basilika

Am 25. Juni flogen wir von Antalya nach Frankfurt. Unser Deutschlandaufenthalt begann mit Hindernissen: Der Pegasus-Flug hatte 2 Stunden Verspätung, da unsere Maschine defekt war und wir das Flugzeug wechseln mussten. Und dann wurde ich auf dem Flug auch noch von einem Flugbegleiter bestohlen! 

Eins steht fest: Nie mehr Pegasus! Aber wir lassen uns die gute Laune nicht verderben und freuen uns auf das Wiedersehen mit unseren Freunden.

 


Montag, 23. Juni 2025

Besuch in Perge

Nachdem wir im Antalya Museum so viele Statuen, Sarkophage und Friese gesehen hatten, die von der antiken Stadt Perge stammten, entschlossen wir uns, Perge einen Besuch abzustatten. 

Wir setzten uns gestern nach dem Frühstück ins Taxi, wir wollten uns nicht der Nachmittags-Hitze aussetzen. Aus unseren Erfahrungen beim Altstadtrundgang in Antalya vor ein paar Tagen hatten wir gelernt!

Die Fahrt von Konyaaltı aus dauerte ca. eine halbe Stunde. 

Leider war das imposante Amphitheater mit Platz für 14.000 Zuschauer nicht zugänglich (ursprünglich sollten die Renovierungsarbeiten 2018 abgeschlossen sein).

Das Amphitheater
Die Bögen links im Bild sind Teile des Tonnengewölbes des Stadions.
Zwischen Theater und Stadion verläuft heute eine Landstraße.

Mit den Ausgrabungen wurde 1946 begonnen, der gelbe Bagger,
genannt "altın kız" = Goldenes Mädchen, war damals im Einsatz.

Auch ins Stadion mit 15.000 Sitzplätzen konnte man nicht hinein. Aber immerhin konnte man es von außen besichtigen und beim Rundgang einen Blicke ins Innere werfen. Die Sitzreihen sind noch gut erhalten.

 

Innerhalb der Reste der Stadtmauer, die vermutlich nach der Eroberung durch Alexander den Großen im 3. Jahrhundert v. Chr. entstanden ist, finden sich Ruinen des West- und Osttors, Überreste von zwei christlichen Kirchen, zwei Brunnenanlagen, eine Agora mit Säulengängen, ein Rundtempel der Glücksgöttin Tyche, Thermalbäder und eine Nekropole.

Brunnen des Septemius Severus (2. Jahrhundert n. Chr.)

Hadrian-Nymphäum (ca. 152 n. Chr.)

Überreste der südlichen Basilika

Tempel der Tyche


Wir waren ca. 1,5 Stunden in Perge unterwegs und außer uns waren nur noch eine Handvoll anderer Touristen dort.

Der Eintritt pro Person für Ausländer beträgt 11Euro, es wurde zum aktuellen Tageskurs in Lira abgerechnet.