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Donnerstag, 26. Juni 2025

Zusammenfassung: Sommer 2025 in der Türkei

Am 4. Juni stiegen wir in Krabi ins Flugzeug. Nach einer Zwischenlandung in Bangkok ging es dann weiter in Richtung Istanbul, wo wir am frühen Morgen des 5. Junis landeten. Unser Sohn ließ es sich mal wieder nicht nehmen, uns zu dieser unchristlichen Zeit (05:35) am Flughafen abzuholen. 

Sonnenaufgang am Flughafen Istanbul

Es war so schön, die Familie nach der langen Zeit wiederzusehen und unser Enkel hat sich so verändert! Er ist definitiv kein Baby mehr, und er sprach mit seinem Opa Englisch, weil "mein Opa meine Sprache nicht kann" 😉

Es war Bayram und unser Sohn hatte frei. Wir verbrachten einen Tag am Meer und gemeinsam mit der Familie feierten wir das Fest auf der Terrasse unserer Kinder. 

Sonntags besuchten wir das Museum für Moderne Kunst.

Und dann hieß es auch schon Abschied nehmen. Am 9. Juni flogen wir nach Antalya. Wir hatten ein Apartment in Konyaalti gebucht, wo wir 16 Tage Urlaub (!) machten.

Wir futterten uns durch die türkische Küche und ließen es uns gut gehen. Die Kultur kam auch nicht zu kurz: Wir besuchten das Archäologische Museum in Antalya und machten anschließend einen Bummel durch die Altstadt.

Lucius Verus
(römischer Kaiser von 130 - 169 n. Chr.)
 

Kurz vor Ende unseres Urlaubs besichtigten wir noch Perge – schließlich hatten wir im Museum so viele aus Perge stammende Statuen, Sarkophage und Friese gesehen.

Überreste der südlichen Basilika

Am 25. Juni flogen wir von Antalya nach Frankfurt. Unser Deutschlandaufenthalt begann mit Hindernissen: Der Pegasus-Flug hatte 2 Stunden Verspätung, da unsere Maschine defekt war und wir das Flugzeug wechseln mussten. Und dann wurde ich auf dem Flug auch noch von einem Flugbegleiter bestohlen! 

Eins steht fest: Nie mehr Pegasus! Aber wir lassen uns die gute Laune nicht verderben und freuen uns auf das Wiedersehen mit unseren Freunden.

 


Montag, 9. Juni 2025

Besuch im Kunstmuseum "Istanbul Modern"

Gestern besuchten wir zusammen mit der Familie das Istanbul Modern, das erste Museum Istanbuls für moderne und zeitgenössische Kunst. Es liegt im Stadtteil Beyoğlu, direkt am Bosporus, und bietet neben Kunst auch eine atemberaubende Aussicht auf den Topkapı-Palast.

Foto von der Website des Museums

Der Vorplatz des Museums
Unser Enkelsohn ist ebenfalls (kunst)begeistert 😉

Zum Zeitpunkt unseres Besuchs gab es neben den ständigen Ausstellungen auch eine temporäre der in Berlin lebenden japanischen Künstlerin Chiharu Shiota mit dem Titel "Zwischen den Welten". Ich war von der Vielschichtigkeit sehr beeindruckt, so liegt Istanbul zwischen / auf zwei Kontinenten, in Karaköy verkehren die Schiffe zwischen Europa und Asien, jeder einzelne Passagier hat seine eigene Geschichte, die mit roten Fäden verbundenen Koffer erzählen eine Geschichte von Heimat, Zugehörigkeit und Identitätsfindung, wobei die roten Fäden wie Blutgefäße eine Verbindung zwischen Gefühlen und Erinnerungen bilden. 



In der permanenten Ausstellung "Floating Islands" (Schwimmende Inseln) haben mir die Werke von Ömer Uluç und Julian Opie besonders gut gefallen. 



 

Ann Dancing in Sequined Dress
(Ann tanzt im Paillettenkleid)

Ein Hingucker in mehr als einer Hinsicht war auch "The Door", das wohl bekannteste Werk von Burhan Uygur. Da kam die Kunst im Doppelpack 

Der Eintritt kostet 450 TL (10 Euro, Stand 09.06.25) für türkische Staatsbürger und 750 TL (16,75 Eruo) für Ausländer, es gibt Ermässigungen für Studenten und Rentner. 

Auf alle Fälle: Eine Investition, die sich lohnt.

Zum Ausklang tranken meine Schwiegertochter und ich noch einen Prosecco im Museumsrestaurant, die Herren gönnten sich ein kühles Efes, der Kleine bekam eine hausgemachte Limonade. Die Preise sind zwar heftig (1100 Lira für ein Glas Prosecco, also nach gegenwärtigem Kurs 26 Euro pro Glas!), aber man lebt nur einmal und wir sind ja außerdem im Urlaub 😉