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Donnerstag, 5. Februar 2026

Zusammenfassung: Istanbul Januar 2026

Der 5. Geburtstag meines Enkelsohnes stand vor der Tür, also machte ich mich auf den Weg nach Istanbul. Die Anreise war ziemlich nervenaufreibend, denn an der Fähre von Lanta zum Festland staute sich der Verkehr wegen des hohen Wasserstandes, sodass ich fürchtete, meinen Flug zu verpassen. Aber ich schaffte es! Der Flug verlief angenehm.

Ich hatte relatives Glück mit dem Wetter: Die Temperaturen lagen um die 12 - 14°, das war auszuhalten, zumal meine Schiegertochter mich mit der entsprechenden Garderobe versorgte 😀 Außerdem weihte mich meine Schwiegertochter in die Geheimnisse des Hängematten-Yogas ein. Sie lud mit zu einer Trainingseinheit ein. Ich denke, diese eine Sitzung hat mir gereicht, obwohl ich / wir viel Spaß hatten.


Mein Enkel feierte gleich 2 x Geburtstag: Mit seinen Freunden aus der Vorschule und vom Spielplatz am eigentlichen Geburtstag und mit der Familie am Wochenende. Zwei gelungene Feste mit vielen Geschenken und leckerem Essen.

Am 1. Februar flog ich zurück nach Thailand, wo ich mich mit Chang, meinem Ehemann, in Krabi traf, weil wir unser Jahresvisum verlängern lassen wollten. Dieses Mal gelang es uns nicht auf Anhieb, denn die Bestimmungen hatten sich zwischenzeitlich geändert. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich demnächst erzählen werde. 

 

 

Montag, 26. Januar 2026

Anreise nach Istanbul

Wie im letzten Jahr gab es Hindernisse. Damals waren die Computer am Don Mueang Flughafen in Bangkok ausgefallen, sodass der Flug Krabi - Bangkok mit erheblicher Verspätung startete. Dieses Mal war der Stau vor der Fähre in Koh Lanta, mit der zum Festland übergesetzt wird, unendlich lange! Statt 2 Stunden (manchmal sogar weniger) dauerte es 3 Stunden 40 Minuten, um von Lanta aus den Flughafen zu erreichen. Meine Nerven lagen blank! Erwisch ich den Flieger oder nicht? Ich schaffte es, Gott sei Dank!

Der Vorteil war: Ich war so aufgeputscht, dass ich zum ersten Mal am Flughafen Krabi nicht gefroren habe. Die Klimaanlage läuft dort auf Hochtouren und normalerweise brauche ich deshalb vom Einchecken bis zum Boarden eine Jacke. 

Am Suvarnabhumi Flughafen in Bangkok besuchte ich dann zum ersten Mal die Lounge. Ich hatte dieses Mal Business Class gebucht (man gönnt sich ja sonst nichts) und wollte die Zeit bis zum Weiterflug dort verbringen. Die Royal Silk Lounge von Thai Airways ist riesig und das Angebot an Speisen und Getränken wirklich überwältigend. Unglücklicherweise hatte ich gar keinen Hunger 😊. So blieb es bei einem kleinen aber leckeren Salat, einem Glas Sekt und 2 Dosen Cola.

An Bord des A 350 genoss ich es, verwöhnt zu werden. Leider konnte ich auch hier das Essen nicht genießen. Nach Mitternacht esse ich eigentlich nie 😊 Deshalb bat ich die Stewardess mein Bett herzurichten, aber erst, nachdem ich ein Glas Champagner getrunken hatte!

Der Flug verlief einigermaßen unruhig, drei Mal wurde wegen Turbulenzen zum Anschnallen aufgefordert. Nicht unbedingt förderlich für einen ruhigen Schlaf. 

Mit halbstündiger Verspätung landeten wir dann um 06:35 Uhr am Istanbul Aiport, wo mein Sohn schon auf mich wartete. Nach der Begrüßung, den Umarmungen und dem ersten Austausch von Neuigkeiten machten wir uns auf den Weg nach Kadiköy.

Allerdings war es immer noch sehr früh, sodass mein Enkel noch schlief als wir ankamen. Also Geduld bewahren ...


Da Oma zu Besuch ist, muss er heute nicht in die Vorschule, er kann also ausschlafen. Es sei im gegönnt.

Mehr über meinen Türkeiaufenthalt demnächst. 

 

Sonntag, 20. August 2017

Nachtrag: Unterwegs in Istanbul - Die Istanbulkart für Metro, Fähre & Co.

Normalerweise bin ich in Istanbul mit Türken unterwegs, entweder mit Familienmitgliedern oder Freunden. Dieses Mal war es anders: Aufgrund der auf Hochtouren laufenden Hochzeitsvorbereitungen meines Sohnes war ich an den Vormittagen mit bereits eingetroffenen Gästen auf Sightseeing-Tour.

Wir wohnten im Marriott Asia Hotel in Atasehir auf der asiatischen Seite und von dort aus starten keine Stadtrundfahrten, deshalb benutzten wir öffentliche Verkehrsmittel, um zu den Sehenswürdigkeiten auf der europäischen Seite zu gelangen. Das bedeutete für mich, dass ich mich zum ersten Mal mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Istanbul auseinandersetzen musste!

Die nächste Metro-Station (Kozyatagi) lag vom Hotel nur ca. 500 m entfernt und dort startete dann das Abenteuer.

Ich stand zunächst ziemlich ratlos vor dem Fahrscheinautomaten, um eine Istanbulkart zu kaufen, aber sofort bot ein freundlicher Türke uns seine Hilfe erst auf Englisch, dann auf Deutsch an. Da ich türkisch spreche, ging es dann auf Türkisch weiter ...
Die Istanbulkart ist eine Prepaid-Karte, die in der Metro, der Straßenbahn, auf den Fähren, in Bussen, usw. gilt und man spart im Vergleich zum Kauf von Einzelfahrscheinen eine ganze Menge. Und so funktioniert der Kauf der praktischen Istanbulkart:

Dienstag, 27. September 2016

Abstecher nach Kaunos

Auf dem Rückweg von Hisarönü, wo wir uns wegen der Hochzeit meiner Großnichte drei Nächte einquartiert hatten, machten wir einen Abstecher nach Kaunos, eine antike Stadt, die etwa 1000 v.Chr. gegründet wurde.


Gleich vorweg: Man sollte nicht den gleichen Fehler machen wie wir und versuchen, diese Tour per Auto zu machen. Von Dalyan aus kann man bequem mit der Fähre übersetzen (mit Auto 20 TRY, für Fußgänger jeweils 5 TRY) und spart sich so die nervenaufreibende Fahrt über schlechte Straßen.


Der Eintritt zur antiken Stätte kostet 10 TRY pro Person, man sollte allerdings gut zu Fuß sein, wenn man sich an den Aufstieg macht!



Wir nahmen dann auf dem Rückweg die Fähre. Eine kluge Entscheidung! Fährverbindungen gibt es an mehreren Stellen sowohl von Dalyan aus als auch von Çandır auf der gegenüberliegenden Seite aus. Es handelt sich dabei wie auf dem Foto oben zu sehen um kleinere Boote, die bei Bedarf verkehren.