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Donnerstag, 8. August 2019

Per Boot die Kreideküste entlang

Nachdem wir vorgestern den Königsstuhl und die Viktoria-Sicht von oben bestaunt hatten, schauten wir uns gestern die ca. 13 km lange Kreideküste vom Boot aus an.

Dafür fuhren wir vormittags nach Sassnitz, parkten in der Nähe des Stadthafens und kaum verließen wir das Parkhaus waren wir auch schon von Ticketverkäufern umringt, die uns die Bootstour verkaufen wollten. Bei Anja erstanden wir unser Ticket für 15 Euro pP.


Bevor es losging, hatten wir noch ca. eine halbe Stunde Zeit und die nutzten wir, um uns ein bisschen umzuschauen.


Schließlich war es soweit. Wir bestiegen mit Dutzenden anderer Fahrgäste das Boot, die MS "Insel Rügen", und schipperten gemächlich los.






Auf Höhe des Königsstuhls machte das Boot kehrt und wir fuhren zurück nach Sassnitz. Nach ca. 1,5 Stunden legten wir wieder an.

Kir aus Rotkäppchen-Sekt mit Sanddorn
Es war ein schöner Ausflug, obwohl das Wetter nicht ganz so prickelnd war. Dafür schmeckte dann mein Drink, den ich mir auf der Rückfahrt gönnte ... (um ehrlich zu sein: Er war viel zu süß 😉)

Was wir sonst noch auf Rügen unternommen haben, erfahrt ihr hier.



Dienstag, 6. August 2019

Vier Tage auf Rügen: Anfahrt und Unterkunft

Die Insel Rügen, Deutschlands größte Insel, wollten wir schon lange besuchen, um uns die berühmten Kreidefelsen anzuschauen. Dieses Mal klappte es endlich!



Von Hamburg aus machten wir uns gestern auf den Weg, ein Weg mit Hindernissen in Form von Staus und Baustellen.

Als wir die Hochbrücke, Deutschlands größte Schrägseilbrücke, die von Stralsund nach Rügen führt, endlich sahen, mussten wir auch feststellen, dass sie gesperrt war. Später hörten wir, dass sich dort vormittags ein Unfall ereignet hatte, der wohl ziemlich schlimm gewesen sein musste, da auch am späten Nachmittag die Bergungsarbeiten noch nicht abgeschlossen waren.



Aber es gibt ja noch den Rügendamm, um den Strelasund zu überqueren. Über diesen wurde der Verkehr umgeleitet. Die Bezeichnung Strelasundquerung ist übrigens ein Sammelbegriff für Brücke, Damm und Fährverbindung, um vom Festland nach Rügen zu gelangen. Der Rügendamm darf auch von Fußgängern genutzt werden, außerdem fährt dort eine Eisenbahn entlang. Allerdings wird der Damm, genauer die Ziegelgrabenbrücke, 6x täglich für ca. 20 Minuten geöffnet, damit Schiffe passieren können. Tagsüber ist das jeweils um 05:20, um 08:20, um 12:20 und um 17:20 (Stand: 2019). Da kann es schon mal zu Wartezeiten kommen.

Gegen 18 Uhr erreichten wir schließlich das Gutshaus Kajahn in Gustow, wo wir die nächsten Tage übernachten würden. Da wir uns erst sehr spät für den Ausflug nach Rügen entschieden hatten (wir buchten erst, als wir in Hamburg waren, weil wir sicher sein wollten, dass das Wetter mitspielte), waren erschwingliche Unterkünfte kaum noch zu finden. Hier zahlten wir inkl. Kurtaxe knapp 120 Euro für die Übernachtung mit Frühstück.


Das Gutshaus Kajahn bzw. das ursprüngliche Rittergut wird bereits Mitte des 14. Jahrhunderts urkundlich erwähnt. Erfreulicherweise wurde es aber Anfang der 1990er komplett renoviert. Die Lage ist etwas abseits, dafür  bzw. deshalb ist es dort sehr ruhig und beschaulich.



Die Zufahrt ist nicht mit Brettern zugenagelt,
aber mit Bänken verstellt 😉
Wer Wild mag, kommt hier voll auf seine Kosten, denn Herr Kajahn ist Jäger. Bereits zum Frühstück gibt es die unterschiedlichsten Wurstsorten aus Wild und die Speisekarte weist auch einige Leckereien auf. Der Sohn züchtet Wachteln, deshalb gibt es auf dem Frühstücksbüfet auch jeden Morgen Wachteleier.

Was wir auf Rügen unternommen haben, könnt ihr hier nachlesen.