Mittwoch, 9. September 2026

Zusammenfassung: Istanbul September 2026

Da wir im Sommer nur in Südostasien unterwegs waren, war die Sehnsucht nach der Familie in der Türkei groß. Deshalb buchte ich Ende August ein Ticket und flog nach Istanbul! 

Die Anreise mit Thai Airways war problemlos, wenn auch sehr lange.  


Bereits am ersten Tag meines Aufenthaltes ging es nach dem Frühstück zum Schwimmen. Mein Enkel erhält Schwimmunterricht in dem Sportsclub, in dem mein Sohn Mitglied ist. 

Mein Enkelsohn lernt zu kraulen.

Ich war während der letzten Woche der Sommerferien in Istanbul, wenn wir abends zum Spielen in den Park gingen, konnten wir jedes Mal einen anderen Freund oder Freundin aus dem Urlaub zurück begrüßen. 

Zwischendurch besuchten wir auch Kınalıada, eine der Prinzeninseln. Es war ein wirklich gelungener Tagesausflug.

Blick in Richtung Istanbul

Am letzten Abend meines Aufenthaltes traf sich die ganze Familie auf der Terrasse der "Kinder" zum Grillen. Für die Familie der Abschied vom Sommer 2026, für mich der perfekte Abschluss meiner Istanbulreise.

 

 

Dienstag, 8. September 2026

(Fast) jeden Abend: Spielen im Park

Mein Aufenthalt in Istanbul fiel zeitlich in die letzte Ferienwoche, mein Sohn und seine Familie waren gerade wieder aus den Sommerferien, die sie in Dalaman verbracht hatten, zurück. Damit konnte ich viel Zeit mit meinem Enkel verbringen. Ich war bei seinem Schwimmunterricht dabei und wir machten mit der Abla (großen Schwester) meiner Schwiegertochter und ihrer Familie zusammen einen Tagesausflug nach Kınalıada, eine der Prinzeninseln. 

Und jeden Nachmittag ging es zum Spielen in einen der Parks in der Nachbarschaft. 

Eins nach dem anderen kamen auch die anderen Kinder, die mein Enkel schon seit der Spielgruppe kennt, aus den Sommerferien zurück, sodass er an jedem Abend einen anderen Freund wieder begrüßen konnte. Die Freude war jedes Mal überschwänglich! 

Baba kommt in den Park, um uns zum Abendessen abzuholen.
Aber erst einmal wird er zum "Opfer" 😉

Die ruhigen Momente sind beim Spielen eher selten.

Natürlich hatten sich auch die Mütter viel zu erzählen und es gab das ein oder andere Mitbringsel aus den jeweiligen Ferienorten. Besonders interessant fand ich die frischen Haselnüsse, die an alle verteilt wurden. Gerne hätte ich welche mit nach Thailand genommen, denn auch ich bekam meinen Teil ab. Allerdings ist die Einfuhr verboten, die Strafen können ziemlich drastisch sein, also verzichtete ich darauf.

Ich fühlte mich ganz und gar als Teil der Gruppe. Schließlich  kennt man mich auch schon aus der Spielgruppe (bei jedem Istanbul-Aufenthalt war ich mindestens einmal mit) und von den diversen Kindergeburtstagen.


 

Donnerstag, 3. September 2026

Tagesausflug zur Kınalıada

Kınalıada bedeutet "hennafarbene Insel". Sie ist eine von insgesamt neun Inseln in der Gruppe der Prinzeninseln im Marmarameer. Der Name leitet sich von der roten Erde und dem roten Gestein ab, die für diese Insel typisch sind. 

Gestern machten wir zusammen mit der Familie von der Abla (große Schwester) meiner Schwiegertochter Özge einen Ausflug zur Insel, es fühlte sich an wie ein Kurzurlaub 😀

Los ging es um 11 Uhr mit dem Taxi zum Bootsanleger. Dort gab es erst einmal ein verspätetes Frühstück in Form von Käsetoast und Orangensaft. 

Meine Schwiegertochter kaufte die Tickets am Automaten. Erwachsene zahlen 90 TL, Schüler und Studenten 50 TL und Senioren über 60 Jahre zahlen 65 TL (Stand September 2026). Mit Özges Abla trafen wir uns dann auf dem Vapur (Dampfer). 

Nach ca. 20 Minuaten Fahrt erreichten wir Kınalıada. Die Insel ist ein beliebtes Ausflugsziel für die Einwohner von Istanbul, entsprechend voll war es auch bei der Ankunft. 



Özges Schwager ist Mitglied in einem der Beach-Clubs, dem Kınalıada Su Sporları Kulübü Yaz Okulu, und hat dort auch ein Boot liegen. Das ist nur möglich, weil bereits seine Eltern jahrelang auf der Insel wohnten. Außenstehende haben keine Möglichkeit, eine Clubmitgliedschaft zu bekommen. 

Wir verbrachten den Tag am Pool, die Kinder (und auch die Erwachsenen) hatten eine Menge Spaß. 

Und am Abend aßen wir gemeinsam im "Pharos", dem Restaurant des Clubs (Pharos = "Leuchtturm" auf Griechisch).  

 


 

Wir schafften es auf den 23-Uhr-Dampfer für die Rückfahrt, todmüde aber glücklich. Der Kurzurlaub war zu Ende ...