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Mittwoch, 22. Juni 2016

Budapest Sommer 2016

Hier die Zusammenfassung meiner Posts zu unserem Kurztrip, damit das Nachlesen einfacher geht:



17. Juni 2016
Wochende in Budapest
Informationen zum Flug und zum Parken am Flughafen Frankfurt/Hahn

18. Juni 2016
Unterwegs nach Budapest
Am Flughafen Frankfurt/Hahn und Taxifahrt zum Hotel Gellért

19. Juni 2016
Der erste Abend in Budapest
Abendessen in der Vaci Utca und Probleme beim Geldabheben

20. Juni 2016
Sightseeing Kompakt
Tour durch Budapest mit dem Hop on - Hop off - Bus

20. Juni 2016
Der letzte Tag in Budapest
Besuch in der Therme des Hotel Gellért

20. Juni 2016
Noch einmal ungarisch essen
Der Titel sagt alles :-)

21. Juni 2016
Hotel Gellért
Meine Eindrücke und Kommentare

21. Juni 2016
Die Rückreise nach Deutschland
Taxifahrt zum Ferenc Liszt Flughafen und Informationen zum Flughafen






Dienstag, 21. Juni 2016

Budapest: Rückreise nach Deutschland

Nach dem Frühstück war es soweit: Wir mussten packen, denn um 13:20 Uhr ging unser Flieger vom Ferenc Liszt Flughafen (BUD) nach Frankfurt/Hahn - und außerdem mussten wir im Hotel Gellért bis 11 Uhr ausgecheckt haben.

Da wir nur mit Handgepäck reisten, ging das Packen schnell, und um 11 Uhr saßen wir im Taxi. Dieses Mal zahlten wir 8300 HUF für die ca. 30minütige Fahrt, also 1300 HUF mehr als auf der Hinfahrt, obwohl der Fahrer die gleiche Strecke fuhr, aber es dauerte aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens auch länger (10 Minuten mehr).

Am Flughafen in Budapest gab es keinerlei Beanstandungen bei der Sicherheitskontrolle wegen der von uns verwendeten Plastikbeutel für die Pflegeprodukte im Handgepäck, Chang packte seinen Beutel nicht einmal aus. Es herrschte großes Gedränge an der Sicherheitskontrolle, der allgemeine Eindruck war der von mühsam kontrolliertem Chaos!

Die Preise in den Duty Free Shops sind gesalzen. Ein einfacher Kühlschrankmagnet (mein Standard-Mitbringsel von unterwegs) sollte 4,50 Euro kosten. Da warte ich doch bis nächstes Jahr und kaufe mir meinen Kühlschrankmagneten in der City! Die Mini-Schachtel ungarische Pralinen (4 Stück) war mit 9,60 Euro ausgepreist, doppelt so teuer wie in der Innenstadt! Sorry, Mama, da lade ich dich zuhause lieber auf einen Eisbecher ein.

Es dauerte noch eine Stunde (gegen 12:30 Uhr), bevor feststand, zu welchem Gate wir mussten (A 15). Wie sich herausstellte, befand sich dieses in einer Baracke auf dem Vorfeld des Flughafens. Dort wurden unsere Bordkarten kontrolliert und dann hieß es erst einmal warten. Als sich dann die Barackentore öffneten, strömten die Passagiere nach draußen. Und wir warteten weiter.



Letztendlich flog die Maschine aber dennoch pünktlich ab! Und nun sind wir wieder im kalten Deutschland. Hoffentlich wird das Wetter bald besser!





Hotel Gellért

Gleich bei der Ankunft stand fest: Soooo hatten wir uns das nicht vorgestellt. Das Hotel Gellért ist eindeutig in die Jahre gekommen. Das zeigt sich außen an der Fassade und im Innern an den Teppichen, den Aufzügen (ich blieb einmal stecken!), den Zimmertüren. (Willkommen in der Anstalt: Man könnte hinter den weißen, massiven Türen mit äußerst stabilen Schließzylindern glatt Zellen vermuten.)

Rezeption
Das berühmte Glasfenster:
Die Verfolgung des Wunderhirsches
Und obwohl wir ein Nichtraucherzimmer mit Doppelbett bei der Buchung reserviert hatten, mussten wir wählen zwischen Raucherzimmer mit Doppelbett oder Nichtraucherzimmer mit 2 Einzelbetten, da war nichts zu machen. (Wir entschieden uns übrigens für das Raucherzimmer mit Doppelbett, da der Zigarettengeruch kaum wahrnehmbar war.)

Die Ausstattung der Zimmer hat auch schon bessere Tage erlebt. Und im Bad gibt es nur Seife und eine Kombination aus Duschgel und Shampoo. Für Duschhauben musste man an der Rezeption nachfragen, Wattestäbchen gibt es gar keine, von Kamm, Rasierer, Nagelfeile ganz zu schweigen. Was es gibt ist ein Mini-Nähset und - sehr willkommen! - einen Bademantel. Leider muss man sich Slipper, sofern man sie denn für den Besuch in der Therme nutzen möchte, kaufen (750 HUF). Kein kostenloses Wasser, kein Teekocher.

Aber: Die Lage! Direkt am Ufer der Donau, absolut zentral, gegenüber eine Haltestelle der Hop on - Hop off - Busse. Also ideal. Außerdem ist es relativ ruhig. Ob das der Tatsache geschuldet ist, dass die Freiheitsbrücke derzeit wegen Bauarbeiten am Buda-seitigen Ufer geschlossen ist, kann ich nicht beurteilen.

Aufgrund der Bauarbeiten und den Waldarbeiten am Gellert-Berg ist es mit der Ruhe ab 07:30 Uhr übrigens vorbei, und das gilt auch an Sonntagen!

Bei Nacht erstrahlt das Hotel in altem Glanz.
Und dann natürlich die Therme! Auf meiner "Bucket List" stand ein Besuch bzw. ein Bad - und den Punkt meiner Liste kann ich seit gestern abhaken. (Die Therme steht unter separatem Management. Im Zimmerpreis ist allerdings pro Aufenthalt ein Besuch in den Bädern enthalten, auf weitere Besuche gibt es einen 50%igen Preisnachlass.)

Doch davon mehr in einem separaten Post.

Wir hatten Frühstück mitgebucht. Das Frühstücksbüffet ist, was die Auswahl betrifft, durchaus in Ordnung, aber es bietet keine Highlights (der Sekt, der auf dem Büffet steht, ist nicht inklusive sondern kostet extra!).

Alles in allem: Das Hotel ist etwas zu teuer für das, was es bietet, selbst wenn man berücksichtigt, dass in Europa die Preise für Hotelübernachtungen generell höher liegen als in Asien oder den USA.




Montag, 20. Juni 2016

Noch einmal ungarisch essen

Für den letzten Abend stand ungarische Küche auf dem Programm. Wir wollten nicht zu viel laufen (der Tag in der Therme war doch sehr ermüdend gewesen) und entschieden uns deshalb für das Szeged Étterem gleich hinter dem Hotel Gellért - wohlwissend, dass es sich auch hier um ein Touristen-Restaurant handelt.


Das Wetter war schön, sodass wir draußen sitzen konnten. Drinnen war nämlich der Teufel los: Eine Busladung voller Touristen wurde bewirtet und gleichzeitig mit einer folkloristischen Musik- und Tanzdarbietung unterhalten.

Als Vorspeise entschied ich mich für Hortobágyi palacsinta, mit Fleisch gefüllte Pfannkuchen, die mit Sauerrahm garniert in einer Paprika-Tomaten-Soße serviert wurden. Chang aß eine Gulaschsuppe.


Mein Hauptgericht war Kalbsgulasch mit ungarischen "Spätzle" (Tarhonya), das von Chang Rinderlendchen mit Röstzwiebeln und Kartoffeln. Dazu bestellten wir eine Portion Krautsalat und Essiggurken.


Da der Sekt alle war, trank ich Weißwein und Mineralwasser zum Essen, Chang blieb beim Bier! Abgerundet wurde die Mahlzeit mit einem Espresso und einem Glas Unikum.



Am Ende des Abends belief sich die Rechnung auf 19000 HUF. Dieses Mal war keine Service Charge einbegriffen, worauf mich der Kellner auch hinwies. Da 10% ja üblich sind, ließ ich 2000 HUF als Trinkgeld zurück, denn obwohl das Essen nicht so schmackhaft war wie erhofft (Changs Fleisch war beim Braten zum zweiten Mal getötet worden), war die Bedienung aufmerksam, freundlich und schnell.



Budapest: Der letzte Tag

Am letzten Tag unseres Aufenthaltes stand der Besuch in der Therme des Hotel Gellért auf dem Programm. Diese ist unter separatem Management, allerdings kann man als Hotelgast die Bäder pro Aufenthalt einmal kostenlos besuchen. Weitere Besuche sind gesponsort: Es gibt einen Preisnachlass in Höhe von 50%. Wir hatten den Montag abgewartet, weil wir davon ausgingen, dass an Sonntagen erheblich mehr Betrieb herrschen würde.

Seit Jahren steht es auf meiner Bucket List: In dem Ambiente eines Jugendstil-Bades schwimmen! Endlich war es soweit!


Ausgestattet mit Bademantel, Duschhaube (eine Bademütze ist im Schwimmbecken des Gellert-Bades Pflicht, die Duschhaube wird aber akzeptiert), Handtuch (darf man aus dem Hotelzimmer mitnehmen) und Slippern (die hatten wir uns zum Preis von 750 HUF vorher gekauft) machten wir uns auf den Weg.


Bis auf das Schwimmbecken im Außenbereich probierten wir alles aus! (Okay, die nur 17° kalten Tauchbecken, die nach dem Besuch der Dampfsauna benutzt werden sollten, haben wir uns auch geschenkt.)

Wenig kleidsam mit Duschhaube - aber das tat dem Spaß
keinen Abbruch!
Neben dem Schwimmen (meine große Leidenschaft) haben mir die Thermalbecken besonders gut gefallen. Jedes Becken hat eine unterschiedliche Temperatur (zwischen 35° und 40°) und eine unterschiedliche Konzentration von Mineralien (zwischen 5% und 20%). Darin abzutauchen ist soooo entspannend!

Mein Lieblings-Thermalbecken
Nach dem insgesamt dreistündigen Bade-/Bädervergnügen ging es zurück aufs Zimmer: Ausruhen, denn im Thermalbad entspannen macht müde!!!

Nach einer Stunde, die wir dösend auf dem Bett verbracht hatten, gönnte ich mir dann zum Abschluss des Wellness-Tages eine Kosmetikbehandlung (La Grande Classic Facial zu 11.500 HUF bei Santevita) und Chang ließ sich massieren (12.000 HUF). Auch diese Annehmlichkeiten kann man sich innerhalb des Hotelkomplexes gönnen.

Jetzt steht noch ein Abendessen aus - und heute soll es wieder ungarische Küche geben. Ich möchte unbedingt Tarhonya probieren!



Freitag, 17. Juni 2016

Wochenende in Budapest

Morgen geht es los:

Wir fliegen von Frankfurt/Hahn aus mit Wizz Air nach Budapest. Sowohl für Chang als auch für mich ist es der erste Besuch dort.

Gerade haben wir die Bordkarten ausgedruckt, denn wenn man bei Wizz Air keinen Online-Check-In macht, kostet das extra. Auch beim Handgepäck ist diese Billig-Airline sehr restriktiv: Kostenfrei darf nur ein Stück bis zu einer Abmessung von 42 x 32 x 25 cm mitgeführt werden, Handtasche, Kameratasche, alles kostet extra. Zumindest sagen das die Bestimmungen auf der Buchungsseite. Ich bin gespannt, wie sich das Ganze in der Realität darstellt, denn bei meiner Suche im Internet habe ich keine aussagekräftigen Informationen finden können.

Für Wizz Air sprechen die günstigen Preise: Wenn wir rechtzeitig gebucht hätten, wären es möglich gewesen, pro Strecke für knapp 30 Euro zu fliegen, da wir uns aber sehr kurzfristig zu dem Trip entschlossen haben, zahlen wir nun pro Person 110 Euro für Hin- und Rückflug.

In Frankfurt/Hahn haben wir einen Parkplatz vorbestellt. Wir zahlen dafür einschließlich Bearbeitungsgebühr (4 Euro) für die Zeit von Samstag bis Dienstag 28 Euro. Das finde ich okay. Hier der Link zur Parkplatzreservierung.

Wohnen werden wir übrigens im Hotel Gellért,  eines der schönsten Jugendstilgebäude in Budapest und bekannt für seinen Badebereich


Ich werde versuchen, mich von unterwegs mit Live-Berichten zu melden! Hat noch jemand Insider- und/oder Geheimtipps für uns?

PS: Die Währung ist der ungarische Forint. Aber es heißt, man kann überall auch mit Euro zahlen. Trotzdem habe ich mal den Währungsrechner in der linken Spalte integriert.