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Montag, 9. Juni 2025

Besuch im Kunstmuseum "Istanbul Modern"

Gestern besuchten wir zusammen mit der Familie das Istanbul Modern, das erste Museum Istanbuls für moderne und zeitgenössische Kunst. Es liegt im Stadtteil Beyoğlu, direkt am Bosporus, und bietet neben Kunst auch eine atemberaubende Aussicht auf den Topkapı-Palast.

Foto von der Website des Museums

Der Vorplatz des Museums
Unser Enkelsohn ist ebenfalls (kunst)begeistert 😉

Zum Zeitpunkt unseres Besuchs gab es neben den ständigen Ausstellungen auch eine temporäre der in Berlin lebenden japanischen Künstlerin Chiharu Shiota mit dem Titel "Zwischen den Welten". Ich war von der Vielschichtigkeit sehr beeindruckt, so liegt Istanbul zwischen / auf zwei Kontinenten, in Karaköy verkehren die Schiffe zwischen Europa und Asien, jeder einzelne Passagier hat seine eigene Geschichte, die mit roten Fäden verbundenen Koffer erzählen eine Geschichte von Heimat, Zugehörigkeit und Identitätsfindung, wobei die roten Fäden wie Blutgefäße eine Verbindung zwischen Gefühlen und Erinnerungen bilden. 



In der permanenten Ausstellung "Floating Islands" (Schwimmende Inseln) haben mir die Werke von Ömer Uluç und Julian Opie besonders gut gefallen. 



 

Ann Dancing in Sequined Dress
(Ann tanzt im Paillettenkleid)

Ein Hingucker in mehr als einer Hinsicht war auch "The Door", das wohl bekannteste Werk von Burhan Uygur. Da kam die Kunst im Doppelpack 

Der Eintritt kostet 450 TL (10 Euro, Stand 09.06.25) für türkische Staatsbürger und 750 TL (16,75 Eruo) für Ausländer, es gibt Ermässigungen für Studenten und Rentner. 

Auf alle Fälle: Eine Investition, die sich lohnt.

Zum Ausklang tranken meine Schwiegertochter und ich noch einen Prosecco im Museumsrestaurant, die Herren gönnten sich ein kühles Efes, der Kleine bekam eine hausgemachte Limonade. Die Preise sind zwar heftig (1100 Lira für ein Glas Prosecco, also nach gegenwärtigem Kurs 26 Euro pro Glas!), aber man lebt nur einmal und wir sind ja außerdem im Urlaub 😉



 

Dienstag, 4. Juli 2023

Besuch im Museum

Das Gebäude, in dem sich das Museum im antiken Side befindet, war ursprünglich ein römisches Badehaus, das im 2. Jahrhundert n.Chr. errichtet wurde. Übrigens bedeutet Side "Granatapfel". Das Wort stammt aus dem Luwischen, eine Sprache, die im 2. und 1. Jahrtausend v.Chr. in Anatolien gesprochen wurde.

Im Garten des Museums

Vor 4 Jahren kostete der Eintritt in das kleine, überschaubare Museum noch 10 TL, voriges Jahr waren es 50 TL und im Juli 2023 zahlten wir 100 TL pro Person. (Kursbereinigt in Euro: 1,60 bzw. 3,30 bzw. 3,80 Euro)

Sonnenuhr

 
Neben dem Eingang zum Museum

Die Ausstellungsstücke stammen aus der hellenistischen, der römischen und der byzantinischen Epoche. Es befinden sich im Museum und dem dazugehörigen Garten Statuen, Friese, Inschriften, Sarkophage, Amphoren, Münzen, Glasgegenstände und Keramiken. 

Herkules

Nike

Hermes

Sphinx

Alles in allem: Das Museum ist einen Besuch wert.

Und hier noch eine Übersichtskarte des antiken Sides, die im Außenbereich des Museums aufgehängt ist: